CdFI: Absage ist eine beschämende Kapitulation vor Krawallmachern

Rechtsstaat beugt sich dem gewaltbereiten Mob - reibungsloses Freundschaftsspiel wäre bessere Botschaft für Österreich an die Welt gewesen

Wien (OTS/CdFI) - Wie heute bekannt wurde, wurde das Freundschaftsspiel zwischen dem israelischen Fußballklub Maccabi Haifa gegen den SC Paderborn von der Gemeinde Kirchbichl abgesagt. "Man beugt sich dem gewaltbereiten Mob. Das ist eine beschämende Kapitulation vor den Krawallmacher und antisemitischen Randalierern und zeigt ihnen, dass sie gewonnen haben", sagt der Sprecher des Club der Freunde Israels, Daniel Kapp. "Ein Freundschaftsspiel sollte der Völkerverständigung dienen, wo der Sport im Mittelpunkt steht. Stattdessen haben nun jene gewonnen, die Fahnen verbrennen und Hassparolen brüllen", so Kapp.

Beim Freundschaftsspiel zwischen Haifa und Lille am vergangenen Mittwoch nutzten die Krawallmacher die Gelegenheit, um während des Spiels immer wieder antisemitische Parolen zu brüllen. In der 85. Minute stürmte der Mob schließlich das Spielfeld, um die Spieler von Haifa auch körperlich zu attackieren. "Wir erwarten vom österreichischen Rechtsstaat, dass er bei derartigen Vorfällen klare Grenzen zieht. Es wäre sicherlich das bessere Signal für Österreich an die Welt gewesen, wenn das Freundschaftsspiel reibungslos über die Bühne gegangen wäre", hält Kapp abschließend fest.

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