APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Spindelegger, Kurz und Faymann aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 18.07.2014 bis 24.07.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP). Mit seiner Kritik an den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sorgte Spindelegger für weiteren Konfliktstoff im derzeit angespannten Koalitionsklima. Der Finanzminister bemängelte neben dem niedrigen Pensionsantrittsalter der ÖBB-Bediensteten, das laut seinen Angaben bei 53,9 Jahren liegt, auch teure Infrastrukturkosten und nicht betriebsnotwendige Anlagen wie Stromkraftwerke. Die von Spindelegger in der "Reformagenda für Österreich" geforderten Änderungen wurden von ÖBB-Chef Christian Kern und Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) scharf kritisiert. Bures sprach von falschen Zahlen und unterstellte dem Finanzressort "umfassende Sachunkenntnis oder Bösartigkeit".

Als Neueinsteiger der Woche etablierte sich Justizminister Wolfgang Brandstetter (parteifrei) auf Platz 7. Anlässlich der am vergangenen Sonntag in Wien stattgefundenen Demonstrationen gegen die israelischen Angriffe auf Gaza zeigte sich der Justizminister besorgt über aktuelle antisemitische Äußerungen in sozialen Netzwerken, die die Justiz "mit erhöhter Sensibilität" beobachte, so Brandstetter. Konkret handelt es sich um antisemitische Kommentare auf der Facebook-Seite von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP), nachdem dieser einen Nahost-Friedensappell gepostet hatte. Um die rechtlichen Vorgehensweisen bei sogenannten "Hate Crimes" im Internet zu verbessern, plant Brandstetter im Herbst einen "Gipfel gegen Verhetzung".

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