Indianer, Boogietänzer, Kirchengeher: Neue "Liebesg'schichten und Heiratssachen" am 28. Juli in ORF 2

Folge vier mit drei Damen und vier Herren aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Kärnten und dem Burgenland

Wien (OTS) - Eine recht junge und illustre Kandidatenrunde hat Elizabeth T. Spira für die nächste Ausgabe ihrer "Liebesg'schichten und Heiratssachen" zusammengestellt: Von der tanzbegeisterten 38-jährigen Wiener Angestellten, die nicht nur als Mutter, sondern auch als Frau wahrgenommen werden will, bis zum 63-jährigen passionierten Indianer aus Oberösterreich, für den Liebe die beste Energie ist, suchen in der vierten Folge der neuen, 18. Staffel am Montag, dem 28. Juli 2014, um 20.15 Uhr in ORF 2 wieder sieben alleinstehende Menschen nach dem Partner oder der Partnerin fürs Leben. Die drei Damen und vier Herren kommen diesmal aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Kärnten und dem Burgenland.

Die Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick:

Richard, 63-jähriger Unternehmer aus Oberösterreich, Indianer aus Passion, verbringt fast jeden Winter in Lateinamerika - zum "Schutz des Regenwaldes, der Indianer und der Tiere". Richard glaubt, in einem früheren Leben Schamane gewesen zu sein. Seit vier Jahren ist er einsam und sucht eine Frau: "Ich möchte nicht mehr allein schlafen. Liebe ist das Wichtigste im Leben. Sie ist die beste Energie."

Die 38-jährige Angestellte Sabine aus Wien-Donaustadt sucht einen "großen, humorvollen, unternehmungslustigen Partner". Die bildhübsche, 1,81 m große Alleinerzieherin einer siebenjährigen Tochter lebt seit eineinhalb Jahren als Single. In der Beziehung zum Kindesvater "blieb die Erziehungsarbeit an mir hängen. Ich war nur mehr Mutter und nicht mehr Frau." Deshalb trennte sie sich von ihm. Der zukünftige Partner sollte "meine Tochter akzeptieren, aber kein Vaterersatz sein". Ein Wunschpartner wäre jemand, der "gesellig und unternehmungslustig ist und mit mir tanzen geht".

Robert, 58-jähriger Gemeindebediensteter aus Wien-Floridsdorf, leidenschaftlicher Boogietänzer, war 17 Jahre verheiratet, als sich seine "bildschöne Gattin" von ihm scheiden ließ. Schuld war der "Schichtdienst. Ich war oft nicht zu Hause. Entscheidungen musste sie immer alleine treffen, die Kindererziehung blieb zum großen Teil ihr über. Das hat ihr irgendwann gereicht." Nach der Scheidung hat Robert zwar Frauen kennengelernt, doch es hat "immer das Punkterl auf dem i gefehlt, die kleinen Aufmerksamkeiten, die romantischen Momente im Alltag". Robert, der sich selbst als "Kuschelbär" bezeichnet, ist ein Genießer: "Sex sollte wie ein viergängiges Menü sein. Wenn Liebe im Spiel ist, dann ist das ein Optimum."

Elisabeth, 54-jährige Pensionistin aus Kärnten, lebt schon seit mehr als 20 Jahren ohne erfüllende Liebesbeziehung. In ihren späten 20ern starb ihre große Liebe bei einem Verkehrsunfall. "Es war Liebe, es war Geborgenheit, wir haben uns wortlos verstanden." Nach einer langen Trauerphase verliebte sie sich wieder - doch der nächste Partner verschwand mit ihren Ersparnissen. Seither ist Elisabeth sehr vorsichtig: "Verlieben will ich mich nicht. Wenn, dann soll es Liebe sein. Und die muss langsam entstehen. Ich brauche Kontinuität. Er sollte mir Zeit lassen, er muss sich um mich bemühen."

Der 71-jährige Pensionist Günter aus dem Burgenland fühlt sich in seinem großen Haus mit Garten sehr einsam. Seit 2003 ist der Hobbybastler zweifacher Witwer. Seine erste Frau starb an Krebs, seine zweite vor zehn Jahren an einer plötzlichen Gehirnblutung. "Ich wusste anfangs nicht, wie ich weiterleben soll." Mittlerweile hat sich Günter vom Schock zwar erholt, doch "Narben sind geblieben". Trotzdem sehnt er sich nach Zweisamkeit: "Ich möchte sie einfach umarmen und nie mehr loslassen." Und er hofft auf das Glück: "Es heißt ja, man hat im Leben dreimal Glück. Vielleicht klappt es bei mir noch einmal."

Rena, 49-jährige Angestellte aus Oberösterreich, liebt Cabrios und Männer mit vollem, längerem Haar. Vor zwei Jahren hat sie den Vater ihrer jüngsten Tochter - mit dem sie neun Jahren zusammengelebt hat -verlassen, da er "zu sehr geklammert hat. Das habe ich nicht ausgehalten." Die Trennung erfolgte friedlich, "was man von meinen vorigen Beziehung nicht behaupten kann". Die neue Liebe sollte ehrlich und treu sein. Er sollte ihre vier Kinder akzeptieren, "wobei die drei Größeren nicht mehr bei mir wohnen". Rena wünscht sich einen "schlanken, sportlichen und modischen Mann, der selbstsicher und herzensgut ist. Er sollte arbeiten gehen und geerdet sein." Freuen würde sie sich über "kuscheln, verliebt und gemeinsam ein bissl verrückt sein".

Der 41-jährige Verkäufer Franz aus Niederösterreich kennt die Liebe kaum: "Nur eine dreiwöchige Beziehung, das ist aber auch schon zehn Jahre her." Für die richtige Frau, "eine treue, unternehmungslustige Dame, die zu mir passt", würde sich der gläubige Kirchengeher richtig anstrengen: "Ich würde ihr das Frühstück ans Bett bringen, sie auf Händen tragen und sie regelmäßig mit Blumen beschenken." Franz, der fast jeden Sonntag zur Messe geht und dem Ortspfarrer sehr verbunden ist, verbringt den Großteil seiner Freizeit allerdings nicht in der Kirche, sondern im Pferdestall. Dort hilft er gerne den Damen "beim Putzen und beim Satteln. Selber reiten kann ich nicht, ich schaue lieber den Damen zu, die machen eine bessere Figur dabei als ich." Sein Traum: "Hand in Hand mit einer schönen Frau am Strand spazieren gehen." Die Liebe darf dann vorerst auch ohne kirchliche Trauung gelebt werden, denn: "Der Herrgott wird schon ein Auge zudrücken, so oft wie ich in die Kirche gehe."

"Liebesg'schichten und Heiratssachen" wird als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten und ist dort nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

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