Christian Ragger: Abbau der Seebühne zur Unzeit stoppen und prüfen!

Der rot-grüne Irrweg: Bühne muss weg, egal was es kostet

Klagenfurt (OTS) - "Wir sollten die warnenden Stimmen über den Abbau der Klagenfurter Seebühne ernst nehmen", fordert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. "Kulturlandesrat DI Christian Benger sollte in dieser Causa den Landesrechnungshof mit einer Schnellprüfung beauftragten. Wir brauchen objektive nachvollziehbare Unterlagen, ob der Abriss der Bühne vernünftig ist oder nur aus parteipolitischen Gründen durchgeboxt wird, weil sie ein freiheitliches Projekt war", erklärt Ragger.

Jetzt könne man noch nachdenken. Wenn die Bühne weg ist, wäre es zu spät! Ragger verweist auf Interessenten, welche die Bühne ohne öffentliche Zuschüsse weiterbetreiben wollen und darauf, dass nach Begleichung der Finanzierungskosten eine wirtschaftliche Weiterverwendung der Bühne möglich sei.

Völlig unverständlich ist für Ragger die absurde Eile mit dem Abriss: "Bauarbeiten mitten im Sommer am Wörthersee - dümmer gehe es wohl nicht mehr! Es gibt wohl kein Urlaubsland, das sich in der Hauptsaison direkt am See eine Baustelle leistet." Diese Ignoranz der rot-grün-schwarzen Regierung sei bezeichnend. "Die Kärntner Tourismusbetriebe haben ohnehin hart zu kämpfen. Jetzt auch noch die gesamte Ost-Bucht des Wörthersees aus einem parteipolitischen Justamentstandpunkt (die Bühne muss weg, egal was es kostet!) zur Baustelle zu erklären, wäre alles andere als sinnvoll", verlangt Ragger einen Baustopp zumindest bis Ende September. Bis dahin sollte es auch möglich sein, einen objektiven Prüfbericht über (Un)Sinn des Rückbaues zu erhalten.

Er glaubt, dass es auch im Interesse des zum "Peter Partykaiser" in VIP-Zonen mutierten Landeshauptmannes Peter Kaiser stehen sollte, die Seebühne zu erhalten. Er würde das vermutlich gerne tun, aber da müsste er sich gegen LHStv. Dr. Gabriele Schaunig-Kandut und die Grünen durchsetzen, welche die Bühne aus rein parteipolitischen Gründen weghaben wollen, weil nichts bleiben sollte, was unter Jörg Haider und den Freiheitlichen entstanden ist, glaubt Ragger. Er ruft Kaiser auf, ein Machtwort zu sprechen und eine Nachdenkphase für die Seebühne auszurufen. "Kärnten sollte nicht mutwillig eine Infrastruktur vernichten, die mühsam und teuer aufgebaut wurde und die noch gebraucht wird".

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