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FP-Lasar: Pannenserie im KH Nord reißt nicht ab

Muslimischer Antisemitismus in Wien nimmt überhand

Wien (OTS/fpd) - Betroffen zeigte sich heute der Stadtrat der FPÖ-Wien, David Lasar im Rahmen einer Pressekonferenz über die Vorkommnisse bei dem Fußballspiel zwischen dem französischen Oberhausclub OSC Lille und dem israelischen Verein Maccabi Haifa in Österreich, welches wegen Übergriffe auf jüdische Spieler sogar abgebrochen werden musste. Der muslimische Antisemitismus macht nicht einmal mehr vor einem Freundschaftsspiel halt. In diesem Zusammenhang kritisiert Lasar die Haltung der SPÖ, die in der Causa keinen Finger rührt, ihn aber bei den Freiheitlichen ohne jegliche Grundlage stets ganz schnell hebt. Lasar führt auch ein Beispiel an: Bereits vor zwei Jahren wurde die Einrichtung einer Antisemitismus-Kommission einstimmig im Rathaus beschlossen. Bis heute existiert sie nicht! Der Grund dafür liegt auf der Hand, so Lasar, immerhin gibt es nur ca. 8000 Juden, aber hunderttausende Muslime - und letztere, hier insbesondere Türken, nehmen einen eklatanten Wähleranteil der SPÖ ein. Im Übrigen lassen die Rathausroten am Samstag erneut eine Demo gegen Israel in Wien zu, bei der auch Anti-Israel-Demonstranten aus Deutschland erwartet werden, berichtet Lasar und fordert Rot-Grün auf, die Antisemitismus-Kommission unverzüglich ins Leben zu rufen.

Krankenhaus Nord - Pleiten, Pech und Pannen

In weiterer Folge zeigt Lasar auf, dass beim Krankenhaus Nord nichts klappt, wie es sollte:

  • Wirrwarr rund um die Größe des Krankenhaus Nord, mit erst 400 Betten um 300 Millionen Euro, dann 800 Betten und als man drauf kam, dass man ab dieser Größe andere Kriterien erfüllen müsste, wurde die Anzahl plötzlich auf 785 Betten reduziert
  • Kostenexplosion auf knapp eine Milliarde Euro, wobei Insider von mindestens 1,5 Milliarden Euro ausgehen
  • Griff in den Mindestsicherungstopf, um da und dort Budgetlöcher zu stopfen
  • Das KH Nord - ein Schwerpunkt-Krankenhaus, das keines ist, weil es die Hälfte der Erfordernisse dafür nicht erfüllt werden
  • Es fehlt trotz Antrag die Anbindung der U6 nach wie vor und scheint auch nicht geplant
  • Wichtige Mitwirkende des KH Nord verlassen nach und nach das sinkende Schiff: o GDir. Wilhelm Marhold hat im Mai 2014 - angeblich aus privaten Gründen - den KAV verlassen o Der Vertrag mit dem StV-GD Dr. Maximilian Koblmüller, der für die Finanzen und für die Umsetzung des Neubaus zuständig war, wurde nicht verlängert und endete im Jänner 2013 o Die Projektleiterin, Mag. Alexandra Loidl-Kocher ließ sich karenzieren und verließ im Dezember 2013 das Unternehmen o Peter Wölfl, der Stellvertreter von der Projektleiterin Mag. Alexandra Loidl-Kocher ist bereits im November 2013 gegangen

Wassereintritt im Rohbau des Krankenhaus Nord

Während im Juni 2014 noch Dachgleiche gefeiert wurde, wurden gleichzeitig Stimmen von Insidern laut, die von einem mangelhaften Zustand des Rohbaus sprachen. Dass es nun zu Wassereintritten in mehreren Geschoßen gekommen ist, die den teuren Einsatz von Pumpen erforderlich machen, schlägt dem Fass aber nun wirklich den Boden aus, kritisiert Lasar.

Angeblich gibt es große Probleme mit der Dichtbetonwanne. Im Keller stand das Wasser bis zu einem Meter hoch. Mögliche Statikprobleme könnten laut Experten die Folge sein.

Fakt ist, dass durch die chaotischen Zustände und die chaotische Planung - gemäß der Einschätzung von Insidern - mit einer Eröffnung nicht vor 2019 zu rechnen sein wird. Die FPÖ-Wien hat daher ein Ersuchen auf "Prüfung der ordnungsgemäßen Gebarung bei der Errichtung des KHN" an den Stadtrechnungshof eingebracht, um "Licht ins Dunkel" zu bringen. Auf das Ergebnis warten wir gespannt, schließt Lasar. (Schluss) hn

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FPÖ-Wien, Pressestelle
Tel.: 01/ 4000 81747

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