Schultes: Landwirtschaftskammer begrüßt Einigung auf Breitbandausbau

Periphere Gebiete des ländlichen Raumes erhalten neue Chancen

Wien (OTS) - "Wir begrüßen die heutige Einigung der Regierung über den Ausbau leistungsfähiger Datennetze als positives Signal für die peripheren Gebiete des ländlichen Raums. Eine flächendeckende Versorgung dieser Bereiche mit Breitbandinternet lässt Stadt und Land einander näher rücken. Forderung ist, dass die Bewohner am Land dieselben Chancen haben müssen, wie die Menschen in den Ballungsgebieten. Der nun beschlossene Breitbandausbau, der ab 2016 starten soll, nützt Wirtschaft, Tourismus wie auch Landwirtschaft in gleicher Weise und bewahrt vor allem Frauen und junge Menschen davor, pendeln oder in die Stadt abwandern zu müssen. Wir sind froh über diesen Beschluss, belebt er doch, zusammen mit anderen Maßnahmen aus dem Programm Ländliche Entwicklung, unsere ländlichen Gebiete", erklärte Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich. "Damit wird auch für die Regionen abseits der Ballungszentren Infrastruktur-Gerechtigkeit spürbar und wirksam."

Die heute erreichte Einigung zwischen Regierungsvertretern und Mobilfunkanbietern soll nicht nur durch Mobilfunk, sondern auch durch Glasfaseranbindung erfolgen. Außerdem wurde im Gespräch erklärt, dass die Netzbetreiber den investierten Steuergeldern durch Investitionen eigene Mittel in gleicher Höhe gegenüberstellen wollen.

Schwarzmann: Chancen für Bäuerinnen

"Der Breitbandausbau sichert auch die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt. Denn heute werden bereits zahlreiche Betriebe im Nebenerwerb von Bäuerinnen geführt und bieten ein zusätzliches Standbein, wie Urlaub am Bauernhof, Direktvermarktung, Seminarbäuerinnen, Schule am Bauernhof, Green Care usw., an. Diese sehr dienstleistungsorientierten Sparten machen die digitale Anbindung an die Datennetze notwendig. Darüber hinaus kommen heute immer mehr Bäuerinnen aus nicht-agrarischen Berufen und ein leistungsfähiges Datennetz ermöglicht ihnen auch am Land, ihrer erlernten Tätigkeit nachzugehen", ergänzte die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen, Andrea Schwarzmann. (Schluss)

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