Kunasek: Spindelegger und Klug machen Pleitegeier zum Heereswappen

Wien (OTS) - "Statt Jets, Hubschraubern und Transportmaschinen werden bald nur mehr die Pleitegeier in Österreichs Luftraum kreisen", sagte der freiheitliche Wehrsprecher NAbg. Mario Kunasek, angesichts der unverantwortlichen Sparpläne der Bundesregierung. "Sich gegenseitig die Schuld an der Bundesheerpleite zuzuschieben, ist ein trauriges Sittenbild dieser Bundesregierung", kommentierte Kunasek das "Schwarzer Peter"-Spiel zwischen den Ministern Klug und Spindelegger.

"Was Klug und Spindelegger hier veranstalten, ist gelinde gesagt unverantwortlich", betonte Kunasek, der auf die Teilmobilmachung der ukrainischen Armee verwies, die offenbar spurlos an den beiden österreichischen Schlafwagenpolitikern vorbeigegangen ist. Wenige hundert Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt tobe ein Bürgerkrieg, der alles Potential habe um zu eskalieren, während der Finanzminister dem Bundesheer nicht einmal mehr den nötigen Treibstoff für einen ordentlichen Dienstbetrieb zahlen wolle, kritisierte Kunasek die mangelnde Durchsetzungskraft des Verteidigungsministers.

"Vogel Strauß"-Politik bei internationalen Krisenherden und "Pleitegeier-Budgetierung" ließen vermuten, dass Rot und Schwarz das Heeresbudget in Schönbrunn beschlossen hätten, zeigte sich Kunasek empört über eine derartige Ignoranz in Sicherheitsfragen. "Wenn es SPÖ und ÖVP nicht schaffen über den Sommer vernünftige Maßnahmen zu setzen um das Heer wieder zu beleben, dann müssen beide Minister abtreten", sagte Kunasek der in seinem Vertrauen in den Verteidigungsminister erschüttert ist.

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