Hakel zum Rechnungshofbericht: Aufklärung und absolute Transparenz notwendig

"Es braucht eine Müllabfuhr für Kulturbetriebe, die aufräumt"

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des heute bekanntgewordenen Rechnungshofberichtes zur Bundestheater-Holding zeigt sich SPÖ-Kultursprecherin Elisabeth Hakel bestürzt. "Der Rechnungshofbericht zur Bundestheater-Holding zeigt ganz klar Versäumnisse aus der Vergangenheit, ist äußert hilfreich und muss natürlich ernstgenommen werden. Ich fordere absolute Aufklärung und Transparenz - insbesondere in Bezug auf die Rolle von Georg Springer und die nicht getroffenen Maßnahmen in der Vergangenheit. Des weiteren muss sich die Republik Österreich im Fall des Falles auch eventuelle Schadenersatzforderungen vorbehalten", betont Hakel am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Gut sei, dass Bundesminister Josef Ostermayer sofort angekündigt habe, dass sämtliche Empfehlungen des Rechnungshofes eine konstruktive Aufnahme in das Reformkonzept der Bundestheater-Holding finden werden. ****

"Bundesminister Josef Ostermayer ist ein Garant für die professionelle und rationale Analyse der zukünftigen Organisation und des Management der Bundestheater-Holding. In Zukunft werden grundlegende Veränderungen in der Holding vollzogen und der Forderung nach mehr Kontrolle und Transparenz nachgekommen werden", so Hakel. Jetzt sei es an der Zeit "aufzuräumen" und offensichtliche Sümpfe trocken zu legen. "Wirtschaftliches Haushalten, Transparenz gewährleisten und für die nötige Kontrolle zu sorgen muss auch für Kulturbetriebe im Vordergrund stehen", so Hakel, die weiters betont:
"offenbar braucht es für manche Kulturbetriebe eine Art Müllabfuhr, die aufräumt. Die Empfehlungen des Rechnungshofes müssen in das Reformkonzept aufgenommen werden und dann muss sofort mit dem Aufräumen weitergemacht werden".

Unverständnis zeigt Hakel für die Reaktionen der Opposition. Vor allem die Kritik der NEOS gehe ins Leere. "Selbst für die noch eher unerfahrenen NEOS muss doch klar sein, dass die Kulturzuständigkeit in der letzten Legislaturperiode nicht bei Bundesminister Ostermayer gelegen hat", so Hakel, die fortfährt: "Außerdem wurde auf den RH-Rohbericht reagiert, indem Informationen daraus in das Angermair-Gutachten eingeflossen sind und damit die notwendigen Schritte eingeleitet wurden". (Schluss) up/rm/mp

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