Blümel: Blecha soll seine Genossen zu Reformen aufrufen

Herausforderungen anpacken, statt Schönwetter-Märchen zu verbreiten - Hundstorfer schönt Statistiken, statt notwendige Reformen zu unterstützen - SPÖ-geführtes Wien ist weiteres Negativbeispiel bei Frühpensionen –

Wien, 23. Juli 2014 (ÖVP-PD) "Wenn Pensionistenverbands-Präsident Blecha die Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters fordert, muss er diesen Wunsch zu allererst in den eigenen Reihen deponieren", so ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel. "Bei den Frühpensionierungen ist die SPÖ-geführte Stadt Wien Spitzenreiter. Von den rund 1.000 Beamtinnen und Beamten, die in Wien 2013 pensioniert wurden, sind 606 in Frühpension gegangen. Das durchschnittliche Frühpensionsantrittsalter hat dabei 54 Jahre betragen! Und Sozialminister Hundstorfer soll die Schönfärberei beim Pensionsmonitoring aufgeben und endlich ehrliche Ergebnisse
und Analysen auf den Tisch legen, um konkrete, notwendige Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Herausrechnen bestimmter Gruppen um Statistiken zu beschönigen ändert nichts an der Realität", so der Generalsekretär. Denn während die Pensionskosten immer weiter steigen, muss anderes auf der Strecke bleiben. "Das ist ein Schlag ins Gesicht jüngerer Generationen", so Blümel: "Im Vergleich zu den 70er Jahren sind die Menschen heute dreimal so lange in Pension. Es wird heute kürzer gearbeitet und früher die Pension angetreten. Dass sich das auf Dauer nicht ausgehen kann, liegt auf dem Tisch. Auch meine Generation will künftig noch eine Pension bekommen. Daher geht es um Taten, statt statistischem Schönreden und Negieren der Tatsachen". Der Bundeszuschuss zu den Pensionen ist in den vergangenen zehn Jahren um 55 Prozent gestiegen. "Ein Anstieg von 400 Millionen Euro jährlich ist kein Klacks. Das Pensionsantrittsalter muss steigen – und zwar in der Realität und nicht auf dem Papier. Jedes Jahr, das die Menschen später in Pension gehen, entlastet die Steuerzahler um eine Milliarde Euro." Der ÖVP-Generalsekretär schließt: "Wir brauchen ehrliche Ergebnisse statt statistische Zahlentricksereien und Schönwetter-Märchen. Denn wir müssen an die Zukunft denken. Dazu sind wir den jüngeren Generationen verpflichtet", betont Blümel. ****

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