Willi zu Breitbandausbau: Tirol als Vorbild

Grüne: Breitband als öffentliche Infrastruktur

Wien (OTS) - Die Tiroler Landesregierung hat Anfang Juli mit der TIWAG einen Vertrag über die Nutzung von Leerrohr- und Glasfaserinfrastruktur abgeschlossen. Um 6 Mio. Euro hat das Land die Nutzungsrechte für 1.270 km Leerverrohrung erworben, jährlich sollen 40 - 80 km dazukommen. "Glasfaserinfrastruktur für Breitband muss meiner Überzeugung nach eine Infrastruktur der öffentlichen Hand werden. Das ist deshalb so wichtig, damit die Versorgung mit schnellem Internet nicht zum Spielball von Telekom-Konzernen wird. Diese stellen schnelles Internet im Ballungsraum zur Verfügung, weil sich's rechnet, nicht aber draußen am Land. Für den Erhalt von Jobs im ländlichen Raum ist schnelles Internet aber genauso wichtig wie in der Stadt." betont der Grüne Nationalratsabgeordnete Georg Willi aus Tirol.

"Wir Grüne unterstützen Ministerin Bures voll und ganz bei ihren Bemühungen, die berühmte Breitbandmilliarde endlich von Finanzminister Spindelegger 'loszueisen'. Die Milliarde ist für den Breitbandausbau zugesagt - und dieses Versprechen ist einzuhalten. Ich will aber nicht, dass die öffentlichen Gelder in private Konzerne fließen. Vielmehr muss nach dem Vorbild Tirols darauf geachtet werden, dass diese Gelder den Ländern und Gemeinden für den Breitbandausbau zugute kommen, damit sie 'die Chefs' über die Breitbandinfrastruktur sind. Das beugt der Geschäftemacherei auf dem Rücken der InternetnutzerInnen vor." verlangt Willi von Bures ein Bekenntnis zu dieser öffentlichen Investition.

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