Crowdfunding auch für NGOs

Gemeinnützige Organisationen brauchen bessere Bedingungen für alternative Finanzierungen

Wien (OTS) - Reinhard Heiserer, Vorsitzender von Jugend Eine Welt, begrüßt den grünen Initiativantrag zur Schaffung eines Crowdfunding-Gesetzes. Das internationale Kinder- und Jugendhilfswerk ist mit seinen zinsenlosen Darlehen 2012 selbst am Radar der FMA aufgetaucht. Ähnlich wie bei Heini Staudinger konnte mit der Umstellung auf ein Nachrangigkeitsmodell eine Einigung erzielt werden.

"Die zinsenlosen Darlehen helfen uns bei der Vor- und Zwischenfinanzierung von Projekten. Diese Alternative ist gerade für den Non-Profit-Bereich relevant, um keine kurzfristigen Bankkredite in Anspruch nehmen zu müssen. Dass nun aber unsere Darlehensgeber gegenüber anderen Gläubigern aufgrund der Nachrangigkeitsklausel schlechter gestellt sind, halten wir für verfehlt," so Heiserer. Jugend Eine Welt ist Vorreiter im Bereich der ethischen Geldanlage. Zusammen mit der Raiffeisen Landesbank Tirol wurde bereits 2009 eine Social-Impact-Anleihe zur Finanzierung einer Universität in Ecuador begeben. Heiserer betont das Potenzial und die Hebelwirkung sozialer Investments, das Problem sei aber die Rechtssicherheit. Man müsse Möglichkeiten schaffen, die für KMUs und NGOs kostengünstig und einfach umzusetzen sind, den Gläubigern aber gleichzeitig genug Transparenz und Kontrolle bieten.

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