FP-Gudenus/Seidl: Rot-Grüne Misswirtschaft lässt Wiener Schuldenberg auf über fünf Milliarden Euro ansteigen

Gebührenerhöhungen und immer teurer werdendes Wohnen offenbart die soziale Kälte der Stadtregierung

Wien (OTS/fpd) - Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz zeigten der freiheitliche Klubobmann im Rathaus, Mag. Johann Gudenus, und der freiheitliche LAbg. Wolfgang Seidl deutlich auf, wie schamlos die rot-grüne Rathauspolitik das Geld der Wienerinnen und Wiener verpulvert. "135.000 Arbeitslose, 153.000 Mindestsicherungsbezieher und 320.000 Menschen an oder unter der Armutsgrenze in Wien sprechen eine eindeutige Sprache", bringt es der Klubobmann auf den Punkt. Zudem werden in Wien keinerlei Maßnahmen gesetzt, um der überbordenden Arbeitslosigkeit Herr zu werden. "Ganz im Gegenteil", sagt Gudenus, "das Investitionsvolumen, welches für die Schaffung von Arbeitsplätzen unbedingt notwendig wäre, wird jährlich geringer. Dafür steigen gleichzeitig mit den Gebühren auch die Schulden der Bundeshauptstadt." Rot-Grün hat der Wiener Wirtschaft in drei Jahren insgesamt 201 Millionen Euro an beschäftigungswirksamen Investitionen entzogen.

Von sozialer Kälte, die seit Rot-Grün regiert, spricht der freiheitliche Sozialsprecher der FPÖ, LAbg. Wolfgang Seidl: "Allein die Tatsache, dass der, von zahlreichen Wienerinnen und Wienern benötigte Heizkostenzuschuss gestrichen wurde, zeigt, wie wenig Rücksicht auf die Bürger genommen wird."

Während die Steuerzahler dieser Stadt permanenten Gebührenerhöhungen wehrlos ausgesetzt sind, gönnt sich die rot-grüne Stadtregierung ein Werbebudget von jährlich 80 Millionen Euro. Zudem wird der Förder-Säckel über dubiose Vereine und Wahnsinns-Projekte großzügig ausgeschüttet. Gleichzeitig steigt die Gesamtverschuldung der Bundeshauptstadt auf über fünf Milliarden Euro - 2010 lag sie noch bei drei Milliarden. "Diese Zahlen braucht man nicht weiter kommentieren, um die massive Misswirtschaft sichtbar zu machen", erklärt Gudenus.

Opfer dieser planlosen Finanzpolitik sind einmal mehr die kleinen Leute. Für eine durchschnittliche Wiener Familie bedeuten die Gebührenerhöhungen der letzten Jahre eine Gesamtmehrbelastung von 1.787,00 Euro jährlich oder EUR 149,00 monatlich. "Kein Wunder, dass immer mehr Berufstätige dadurch in die Armutsfalle tappen", macht Seidl deutlich.

Gudenus prangert zudem einmal mehr die Tatsache an, dass das Grundrecht auf Wohnen in der Bundeshauptstadt längst keines mehr ist:
"Es kann nicht angehen, dass Wohnen zum Luxus wird und ein Gros des monatlichen Gehaltes dafür aufgewandt wird."

Abschließend fordern Gudenus und Seidl endlich griffige Maßnahmen von den regierenden Parteien, um Wien wieder leistbar zu machen und die Arbeitslosigkeit zu senken. (Schluss)

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