AIT-Karriere: Thomas Pock zum Principal Scientist am AIT bestellt

AIT Austrian Institute of Technology und TU Graz vergeben Stiftungsprofessur für "Mobile Vision" an renommierten Bildverarbeitungsexperten

Wien (OTS) - Das AIT Austrian Institute of Technology und die TU Graz verstärken ihre Kooperation im Bildverarbeitungsbereich. Um ihre Zusammenarbeit in diesem Forschungsbereich für den Technologiestandort Österreich in der internationalen Wissenschafts-und Wirtschaftsszene noch weiter auszubauen, rufen die beiden österreichischen Partnerinstitutionen eine Stiftungsprofessur für "Mobile Vision" am Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen (ICG) an der TU Graz ins Leben. "Mobile Vision" beschreibt den Einsatz modernster Bildverarbeitungstechnologien in speziellen Anwendungsumgebungen, wo die Optimierung und optimale Nutzung der verfügbaren Hardware-Ressourcen eine besondere Rolle spielt, wie beispielsweise bei Smartphones oder in Fahrzeugen. Die Stelle wurde nun mit dem international angesehenen Bildverarbeitungsexperten Prof. Dr. Thomas Pock besetzt. In einem Hearing konnte sich Thomas Pock gegen 14 internationale Bewerber durchsetzen und die Kommission unter dem Vorsitz von Vizerektor Prof. Dr. Horst Bischof (TU Graz) klar davon überzeugen, dass er auf Grund seines international angesehenen wissenschaftlichen Backgrounds die im Vergleich zu seinen Mitbewerbern besten Voraussetzungen für diese Position besitzt. In dieser Funktion wird Thomas Pock auch zum Principal Scientist für den Forschungsbereich Intelligent Vision Systems am Safety & Security Department des AIT bestellt.

Das AIT war mit Dr. Wolfgang Knoll (Managing Director, AIT), DI Helmut Leopold (Head of Safety & Security Department), Dr. Elvira Welzig (Strategic Science & Human Resources) und Dr. Markus Kommenda (Head of Business Unit Video and Security Technology) ebenfalls an der Auswahl beteiligt. "Dem AIT ist es in den letzten Jahren gelungen, eine herausragende Stellung auf dem Gebiet der Hochleistungsbildverarbeitung im Kontext der Sicherheitsforschung einzunehmen. Die starke Kooperation mit der TU Graz und die Bestellung eines Principal Scientist in diesem technologischen Schlüsselbereich unterstreichen unsere strategische Positionierung, bedarfsgerechte und zukunftsorientierte Technologien zu entwickeln und damit eine internationale Vorreiterrolle einzunehmen", so Helmut Leopold.

Mehrfacher Preisträger im Bereich Mobile Computer Vision

Prof. Dr. Thomas Pock, geboren 1978 in Graz, erhielt 2004 sein Diplom und 2008 das Doktorat der Telematik an der TU Graz. 2013 wurde ihm von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung (DAGM) der Deutsche Mustererkennungspreis und vom Fond zur Förderung der Wissenschaft in Österreich (FWF) der renommierte START-Preis verliehen. Darüber hinaus hat sich der Bildverarbeitungsexperte in der internationalen wissenschaftlichen Szene in kürzester Zeit einen hervorragenden Namen gemacht. Der Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit liegt auf der Entwicklung mathematischer Modelle für das maschinelle Sehen und die Bildverarbeitung in mobilen Szenarien sowie die Entwicklung hocheffizienter Algorithmen für die Berechnung dieser Modelle. Der begeisterte Outdoor Sportler Thomas Pock ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

Research Area Intelligent Vision Systems am AIT

Am AIT Safety & Security Department konnte sich der Forschungsschwerpunkt "Intelligent Vision Systems (IVS)" mit rund 70 Expertinnen und Experten international erfolgreich positionieren, stabile strategische Kooperationen mit führenden Industrieunternehmen etablieren und zugleich in Schlüsseltechnologiebereichen eine anerkannte Rolle auf internationalem wissenschaftlichen Niveau erreichen (intelligente Multikamera-Netze, 3D-Bildverarbeitung und Hochleistungsbildverarbeitung für die Qualitätskontrolle). Die Stiftungsprofessur unterstreicht die langfristige Partnerschaft zwischen AIT und TU Graz im Bildverarbeitungsbereich nachhaltig. Thomas Pock nimmt dabei als Principal Scientist am AIT und als Stiftungsprofessor an der TU Graz eine essentielle Brückenfunktion wahr.

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