Das Folgechaos der ÖBB Betriebsversammlung zeigte: ÖBB Holding-Konstruktion wirkt gegen unabhängige Bahn-Infrastruktur

ÖBB-Holding AG muss weitere Betriebsstörungen am Donnerstag vermeiden. Die WESTbahn will ungehindert für ihre Kunden da sein!

Wien (OTS) - Aus Sicht der WESTbahn werden die derzeit stattfindenden Betriebsversammlungen zum Thema KV-Verhandlungen nur auf dem Rücken der Kunden ausgetragen: Zugverspätungen am letzten Montag sorgten für Verärgerung bei den Reisenden. Nach aktuellem Informationsstand der WESTbahn werden nun die Betriebsversammlungen am Donnerstag, 24.07.2014, in Linz und Graz und kommenden Montag, 28.07.2014, in Wien weitergeführt. Die WESTbahn hofft zwar auf Besonnenheit der Gewerkschaft, fordert aber in jedem Fall sichere Betriebsführung durch die ÖBB Infra AG.
Die WESTbahn hält fest, dass die Betriebsversammlungen in ÖBB Konzerngesellschaften und nicht in der WESTbahn einberufen worden sind. Es ist daher die Aufgabe der ÖBB-Holding AG eine Wiederholung des Chaos zu vermeiden und sicherzustellen, dass die WESTbahn und andere Unternehmen (z.B.: Cargo) am Donnerstag und bei Folgeaktionen des ÖBB Betriebsrates im Schienenverkehr nicht behindert werden. Die WESTbahn ist für ihre Kunden da und ist bemüht ihren Fahrplan trotz Behinderung einzuhalten.

Sollte sich das Verspätungschaos vom Montag dem 21.07.2014 neuerlich wiederholen, ist dies ein eindeutiges Indiz dafür, dass die ÖBB Holding AG nicht in der Lage ist, ihre strategische Steuerungsaufgabe wahrzunehmen. Die Funktionsfähigkeit der Eisenbahninfrastruktur muss auch im Falle einer Betriebsversammlung aufrecht bleiben. Es ist die Aufgabe der ÖBB-Holding AG sämtliche hierfür erforderlichen Maßnahmen zu setzen.

Die WESTbahn ist überzeugt: "Wäre die ÖBB Infrastruktur nicht Teil der ÖBB-Holding AG, sondern außerhalb des ÖBB Konzerns würden Unternehmen wie die WESTbahn nicht unter den negativen Auswirkungen solcher Maßnahmen im integrierten Konzern leiden. Denn eine eigenständige Infrastruktur (wie bei der Straße) wäre ja kein Eisenbahnunternehmen, wäre daher nicht betroffen und könnte ihre Kunden, u. a. die WESTbahn, wie gewohnt servicieren."
Die ASFINAG ist ja auch nicht betroffen, wenn bei einem LKW-Frächter Betriebsversammlungen einberufen werden. Wenn eine Holding derartige Ausuferungen nicht bewältigen kann, ist sie kontraproduktiv.

Wie im Kommissionsentwurf des 4. Eisenbahnpakets vorgesehen, braucht es eine Liberalisierung mit umfassenden Governanceregeln. Governance thematisiert den Grad der Trennung von Infrastruktur und Betrieb bei Staatsbahnen. Für die EU-Kommission ist eine Trennung nicht nur finanziell eine zentrale Forderung, sondern impliziert auch für die Sicherstellung des Betriebs in jeder Situation.

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WESTbahn - private Bahngesellschaft mit höchster Qualität und hervorragender Pünktlichkeit im Fernverkehr (Juni 2014: 95,6%). Die WESTbahn bietet attraktive Preise und fährt dabei für die Österreicher als privates Unternehmen effektiv STEUERGELDSCHONEND. Die WESTbahn könnte bei öffentlichen Ausschreibungen von Verkehrsleistungen einen wesentlichen Beitrag zur Kostensenkung im öffentlichen Verkehr liefern. Aktuell bietet die WESTbahn über 3 Millionen Zugkilometer pro Jahr und über 1,5 Milliarden Sitzplatzkilometer auf der Strecke Wien - Salzburg für die Bahnkunden an. Die WESTbahn ist gemäß pressetext.com auch Energiesparsieger und damit besonders umweltorientiert unterwegs. Mehrere Millionen Fahrgäste pro Jahr nutzen die WESTbahn. Muttergesellschaft der WESTbahn ist die Rail Holding AG.

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