KONSUMENT: Notrufsysteme - Kosten und Leistungen im Vergleich

40 Betreiber in ganz Österreich geprüft, Unterschiede bei den Konditionen

Wien (OTS/VKI) - Für alleine wohnende ältere Menschen und Personen mit körperlichem Handicap kann ein Hausnotrufsystem lebensrettend sein. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat österreichweit 40 Betreiber ausfindig gemacht und deren Leistungen und Konditionen verglichen. Nicht nur bei den monatlichen Fixkosten, auch bei den Kosten für Lieferung und Montage gibt es Unterschiede. Einen detaillierten Überblick über Angebote und aktuelle Preise gibt es unter www.konsument.at sowie ab 24.07. in der Augustausgabe der Zeitschrift KONSUMENT.

Hausnotrufsysteme bestehen aus einem Basisgerät und einem Sender, der als Arm- oder Halsband am Körper getragen wird. Bei Bedarf wird durch Drücken einer Notruftaste am Sender eine Verbindung zur Notrufzentrale hergestellt, die die erforderlichen Hilfsmaßnahmen organisiert. In Wohnungen mit Festnetzanschluss wird das Basisgerät dabei üblicherweise an die Telefondose angeschlossen. Fehlt ein Festnetzanschluss, kann das Basisgerät auch über ein GSM-Modul mit SIM-Karte betrieben werden. Die meisten Betreiber bieten sowohl Basisgeräte mit als auch ohne Festnetzanschluss an. Zu jeweils eigenen Konditionen.

So kostet beispielsweise die Lieferung und Montage des Basisgeräts bei manchen Anbietern gar nichts, bei anderen dagegen sind zwischen 15 und 49,90 Euro zu bezahlen. Bei Basisgeräten mit Festnetzanschluss kommen je nach Betreiber und Leistungsumfang noch monatliche Kosten zwischen 16 Euro (Lazariter NÖ) und 41 Euro (Vitakt NÖ/Wien) sowie Telefonkosten für Rufverbindungen dazu. Bei Basisgeräten ohne Festnetzanschluss betragen die monatlichen Kosten zwischen 18 Euro (Caritas) und 39 Euro (Rotes Kreuz NÖ/Wien), wobei hier die SIM-Karte und anfallende Gesprächsgebühren oft schon inkludiert sind.

KONSUMENT-Tipps:

- Vergleichen: Vor einem Vertragsabschluss mehrere Anbieter kontaktieren und ihre Konditionen vergleichen. Unterschiede bestehen nicht nur bei den monatlichen Fixkosten, sondern auch in zahlreichen anderen Punkten (z.B. Kündigungsfristen, Kostenübernahme bei Rettungsfehleinsätzen, etc.).

- Überprüfen: In Gebäuden beträgt die Reichweite zwischen Sender und Basisgerät rund 40 Meter, im Freien rund 250 Meter. Ist der gesamte Wohnbereich und ev. auch der Garten davon abgedeckt?

- Kontrollieren: Bei Basisgeräten ohne Festnetzanschluss ist es in manchen Fällen notwendig, einen separaten Vertrag mit einem Mobilfunkbetreiber abzuschließen. Achtung: Nicht jedes Handynetz ist mit jedem Notrufsystem kompatibel!

SERVICE: Die ausführliche Marktübersicht zu Notrufsystemen für zu Hause gibt es unter www.konsument.at sowie ab 24.07. in der Augustausgabe der Zeitschrift KONSUMENT.

Rückfragen & Kontakt:

Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
amorawetz@vki.at
www.konsument.at

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