Hypo - Stronach/Nachbaur: Sondergesetz wird Österreich noch teuer zu stehen kommen

Nächste Zeitbombe ÖVAG sofort abwickeln

Wien (OTS) - "Die heutigen Aussagen der Ratingagentur Moody's sowie jene von VIG-Chef Peter Hagen bestätigen die Befürchtungen des Team Stronach: schon vor Wochen haben wir davor gewarnt, dass der Gesetzgeber nicht einfach die internationalen Spielregeln brechen und glauben kann, damit durchzukommen", stellt Team Stronach Klubobfrau Kathrin Nachbaur in Anbetracht der wachsenden Empörung über das Hypo-Sondergesetz fest.

"Mit der Entscheidung, nachrangige Anleihen der Hypo Alpe Adria mit Haftung des Landes Kärnten nicht zu bedienen, hat die rot-schwarze Koalitionsregierung für unser Land den größtmöglichen Schaden beim kleinstmöglichen Gewinn ausgefasst", kritisiert Nachbaur. Was man lediglich erreicht habe, sei, dass nicht nur Moody's, sondern die gesamte internationale Finanzwelt Österreich nicht mehr vertraut; als Folge davon wird sich Österreich in Zukunft schwer tun, zu vernünftigen Konditionen Kredite zu bekommen; und das nur, um die Interessen der Länder-Hypos und von Landehauptmann Erwin Pröll zu schützen", kritisiert die Team Stronach Klubobfrau.

Keinesfalls dürften die Steuerzahler erneut wegen einer Bank zur Kasse gebeten werden, betont Nachbaur und verweist auf "die tickende Zeitbombe ÖVAG": "Es darf hier keine Finanzspritzen geben! Die Volksbanken AG gehört sofort in Konkurs geschickt - zum Schutz der Steuerzahler", fordert die Team Stronach Klubobfrau.

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