Blümel: ÖBB-Kern bewirbt sich offenbar als Darabos-Nachfolger

ÖBB-Aussendung zu Pressekonferenz von Spindelegger und Rupprechter liest sich wie OTS aus der Löwelstraße

Wien, 22. Juli 2014 (ÖVP-PD) "Der ÖBB-Chef ist offenbar bereits in der Innenpolitik angekommen", stellt ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel anlässlich der jüngsten Aussagen zu den notwendigen Reformvorhaben fest. "Die Aussendungen klingen jedenfalls so, als würden sie direkt aus dem SPÖ-Parteisekretariat stammen", betont Blümel: "Die ÖBB dürfen nicht zur SPÖ-Außenstelle werden. Dazu ist das Unternehmen viel zu wichtig und bedeutend für Österreich." Das reflexartige "Njet", sobald es um notwendige Reformen, Veränderungen oder Zukunftsorientierung geht, sei jedenfalls aus der SPÖ bereits bestens bekannt. "Wie von Sozialminister Hundstorfer wird auch bei den ÖBB von angeblich guten Zahlen beim Pensionsantrittsalter fabuliert, obwohl die Realität anders aussieht", so Blümel. Blockadehaltungen bei Reformen und dem effizienten Einsatz von Geldmitteln seien jedenfalls kontraproduktiv. Alleine 2014 werden die ÖBB den Steuerzahler rund 5,3 Milliarden Euro kosten, Tendenz steigend. Vor diesen Tatsachen könne man nicht die Augen verschließen. "Dass sich der ÖBB-Chef im Format-Interview selbst mit Warren Buffet und Bill Gates
vergleicht, kann man darüber hinaus nur als Selbstüberschätzung werten", so Blümel. ****

"Stets nur nach mehr Geld rufen, um es dann mit beiden Händen auszugeben, statt endlich dort hinzugreifen wo es notwendig ist,
ist noch immer die SPÖ-Politik aus den Siebzigern. Das automatische, reflexartige 'Njet' zu Reformen von Seiten der SPÖ ist bezeichnend", so der Generalsekretär zu den automatischen Blockaden aller Reformbereiche, wie etwa bei den Pensionen, bei der Zusammenlegung von Krankenkassen oder eben den ÖBB. "Wir alle wollen Entlastungen der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Um die Spielräume dafür zu schaffen, gilt es, die notwendigen Reformen anzugehen", so Blümel abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-620; Internet: http://www.oevp.at,
www.facebook.com/volkspartei, www.twitter.com/gernot_bluemel

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0001