SJÖ zum Jahrestag des Utoya-Massakers: Wir werden euch nicht vergessen!

Zum dritten Jahrestag gedenkt die Sozialistische Jugend Österreich der Opfer der grausamen Attentate in Norwegen

Wien (OTS) - Heute vor genau zwei Jahren wurden 69 junge GenossInnen sowie acht weitere unschuldige PassantInnen von einem rassistisch motivierten Attentäter in Norwegen kaltblütig ermordet. "Auch drei Jahre später sind wir noch immer sprachlos ob dieses grausamen Massakers des FPÖ-Verehrers Breivik. Dieses Attentat fiel aber nicht einfach vom Himmel, sondern ist Resultat eines gesellschaftlichen Hassklimas, dass bewusst von rechtsextremen Parteien und Gruppierungen in Österreich und in ganz Europa geschürt wird.", so Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich.

"Wer von Breivik spricht, darf über die rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft nicht schweigen!", kritisiert Herr die oftmalige Blindheit am rechten Auge bei Justiz und Exekutive. "Während unbescholtene AntifaschistInnen wie Josef ohne Beweise ein halbes Jahr festgehalten werden, häufen sich Straftaten mit rechtsextremen Hintergrund in den letzten Jahren dramatisch - allein 2013 stiegen diese wieder um 26%. Die schwarze Innenministerin Mikl-Leitner und Teile der Polizei und der Justiz stehen diesen Entwicklungen aber ohne Plan und Strategie gegenüber.", so Herr. Die Sozialistische Jugend fordert laut Herr daher schon seit Jahren die Wiedereinführung des von Schwarz-Blau abgeschafften Rechtsextremismusberichtes.

Herr sieht auch die Krisenpolitik in Europa als gescheitert: "Wer ständig Banken auf den Rücken der Jugendlichen und der ArbeiterInnen rettet, wer mit falscher Krisenpolitik die Arbeitslosigkeit explodieren lässt und damit Millionen von Jugendlichen in Europa die Zukunftsperspektiven raubt, der bereitet den Nährboden für ewiggestrige HetzerInnen, die die Gesellschaft mit ihrer Sündenbockpolitik spalten wollen", so Herr, die für ein rasches Umdenken plädiert: "Statt menschenverachtender AusländerInnenhetze, brauchen wir endlich ein Wirtschaftssystem, das den Mensch und nicht die Profite einiger weniger in den Mittelpunkt stellt!"

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