Stadler/Wieser/Laimer: ArbeitnehmerInnen spürbar entlasten!

SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender Stadler unterstützt ÖGB-Forderung

St. Pölten (OTS) - "Niederösterreich ist ein Land der ArbeitnehmerInnen - diese müssen endlich spürbar entlastet und dürfen nicht mehr länger hingehalten werden. Deshalb brauchen wir so rasch wie möglich eine Steuerreform, damit vor allem den kleinen und mittleren Einkommen mehr Nettolohn übrigbleibt", so SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender Mag. Matthias Stadler, der heute die Forderungen des ÖGB mit seiner Unterschrift unterstützt hat.

Arbeit werde zu hoch, Vermögen zu gering besteuert, deshalb sei es an der Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen, erklärt Stadler: "Der Staat hat mehr Einnahmen durch Lohnsteuern als durch Mehrwertsteuern - den Menschen bleibt kein Geld zum Ausgeben. Mit einer Steuerentlastung würde die Kaufkraft wieder gestärkt, die Wirtschaft angekurbelt, neue Jobs würden entstehen", fordert Stadler die Anliegen der arbeitenden Menschen zu berücksichtigen.

ÖGB NÖ Vorsitzender, AKNÖ Präsident Markus Wieser freut sich über die prominente Unterstützung und hob einmal mehr hervor, dass alle NGOs, zivilgesellschaftlichen Vereine, Religionsgemeinschaften und Parteien aufgerufen sind, diese wichtige Kampagne des ÖGB zu unterstützen. "Die Senkung der Steuerlast ist für die Entwicklung der Kaufkraft von immenser Bedeutung, dazu gehört für uns auch, dass wir endlich Regelungen finden müssen, um die kalte Progression dauerhaft abzufedern. Die jährlichen Lohnerhöhungen, die die Gewerkschaften ausverhandeln, sollen den ArbeitnehmerInnen bleiben und nicht zu einem immer größeren Anteil dem Finanzminister zufließen", hob Wieser hervor.

Auch Robert Laimer, SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer tritt mit seiner Unterschrift für mehr Steuergerechtigkeit ein: "In Österreich gibt es eine große Ungerechtigkeit zwischen der Steuerlast, die die ArbeitnehmerInnen zu tragen haben und der Besteuerung von Vermögen. Deswegen ist eine Abgabe als Solidarbeitrag der rund 75.000 MillionärInnen, die in Österreich mehr als eine Million Geldvermögen besitzen, notwendig." Laimer spricht sich klar dagegen aus, dass der VP-Finanzminister stets nur Banken und Superreiche schützen würde:
"Die Reichen werden jedes Jahr um rund sechs Prozent reicher, die hart arbeitenden Menschen werden immer mehr belastet, sie können sich das tägliche Leben oft nur mehr schwer leisten - deswegen muss Spindelegger die Fesseln der hart arbeitenden Menschen lockern, nämlich die Lohnsteuer spürbar verringern, um so auch die angezogene Konjunkturbremse zu lösen."

"Vermögend zu sein heißt bessere Chancen im Leben haben, heißt eine höhere Lebenserwartung, bessere Bildung, mehr Macht und Einfluss", erklärt Stadler abschließend: "Eine Umverteilung von Vermögen würde bessere Startchancen für alle bedeuten. Wenn Ungleichheit verringert wird, steigen außerdem nicht nur die individuellen Lebenschancen, sondern es geht der gesamten Gesellschaft besser, denn soziale Ungleichheit schadet allen. Deswegen wollen wir die Steuerreform jetzt!"

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