Der FWF gratuliert Hans Tuppy zu seinem 90. Geburtstag

Der international hoch renommierte Biochemiker war in seiner langen Laufbahn Rektor der Universität Wien, Präsident des FWF, Präsident der ÖAW sowie Wissenschaftsminister.

Wien (OTS/FWF) - Am 22. Juli feiert mit Hans Tuppy mehr als nur ein Wissenschafter seinen 90. Geburtstag. Der international hoch renommierte Biochemiker war in seiner langen Laufbahn Rektor der Universität Wien, Präsident des FWF, Präsident der ÖAW sowie Wissenschaftsminister. Selbst im hohen Alter ist Tuppy wissenschaftlich und wissenschaftspolitisch weiterhin aktiv, trifft man ihn doch beinahe täglich an seinem Institut und ist er häufig gern gesehener Gast bei Diskussionen und Veranstaltungen.

Den Wissenschaftsfonds beehrte Hans Tuppy zuletzt mit seiner Anwesenheit beim FWF-Sommerfest, bei dem die diesjährigen START- und Wittgenstein-Preise verliehen wurden. Dass er bei diesem jährlich stattfindenden FWF-Event mittlerweile Stammgast ist, zeigt seine besondere Verbundenheit zu "seiner" ehemaligen Organisation, die er von 1974 bis 1982 als Präsident leitete und richtungsweisend weiterentwickelte. Zahlreiche wichtige und wegweisende Entscheidungen fielen dabei in seine FWF-Präsidentschaft, die noch heute gelten und tragende Säulen der Forschungsförderung "Marke FWF" sind. So war es Hans Tuppy, der - nicht zuletzt aufgrund seiner eigenen Erfahrungen in Cambridge - das internationale Peer-Review-Verfahren, also die Begutachtung von Projektanträgen durch ausschließlich im Ausland tätigen Wissenschafterinnen und Wissenschafter, beim FWF etablierte.

"Ich möchte Hans Tuppy im Namen des gesamten Präsidiums und 'seines' FWF ganz herzlich zum 90. Geburtstag gratulieren und wünsche ihm weiterhin beste Gesundheit", so FWF-Präsidentin Pascale Ehrenfreund. "Seine fortschrittlichen Visionen und Ideen, die er aus seiner Zeit in Cambridge nach Österreich und zum FWF brachte und hier umsetzte, waren ausschlaggebend für das sich gerade entwickelnde Standing des damals noch jungen FWF, und sind es bis heute für die hohe Qualität sowie die internationale Anerkennung der vom FWF geförderten Projekte. Auch in der heutigen Zeit ist es zuweilen notwendig, manch gelebte Traditionen zu reflektieren und zu hinterfragen. Sein Mut und seine Entschlossenheit, das damalige paternalistische System auf internationale Standards zu bringen, sind insofern beispielgebend", so Ehrenfreund weiter.

Im Herbst wird zu Ehren von Hans Tuppy eine offizielle Feier, veranstaltet von der Universität Wien und der Akademie der Wissenschaften, stattfinden.

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