Atemnot: Pulmologische Rehabilitation hilft

Frau Gerlinde Z. ist 57 Jahre alt und bekommt kaum Luft, da sie an COPD leidet. Seit einem halben Jahr trainiert Frau Z. zweimal wöchentlich im Spital, um ihre Atmung zu verbessern.

Wien (OTS) -

Nicht-medikamentöse Hilfe zur Verbesserung der Lungenfunktion

Unter "Pulmologischer Rehabilitation" versteht man nicht-medikamentöse Behandlungsverfahren, um die Atemnot zu lindern, die körperliche Belastbarkeit zu erhöhen und die Lebensqualität zu verbessern. Was die Wirksamkeit betrifft, so lässt sich laut Dr. Katharina Resch, Allgemeinmedizinerin auf der pulmologischen Station im Hartmannspital in Wien, "der Erfolg von Rehabilitation mit einer medikamentösen Therapie vergleichen".
Eine Rehab eignet sich als zusätzliche Therapie bei allen Atemwegserkrankungen wie z.B. COPD, Asthma bronchiale oder Lungengerüsterkrankungen.

Bestandteile einer Rehabilitation

Eine Behandlung setzt sich aus Ausdauertraining, Krafttraining, Atemmuskeltraining, Raucherentwöhnung, Ernährungsberatung und einer Patientenschulung zusammen. Im Mittelpunkt der Therapie steht der Patient, der die Behandlung seiner Erkrankung selbst in die Hand nehmen soll.

Laut Dr. Katharina Resch, "sollte das Training einerseits nicht überfordern, da das Atmen sonst schwer fällt und andererseits auch nicht unterfordern, da die Muskeln somit nicht trainiert werden würden". Für Dr. Resch steht fest: Je mehr Training, umso besser die Atmung - je weniger Atemnot, desto größer die Leistungsfähigkeit!

Ambulante pulmologische Rehabilitation

Das Hartmannspital bietet eine ambulante Behandlung bei Atemwegserkrankungen an. Die Dauer dieser Therapie beträgt mindestens 3 Monate mit 2 Trainingseinheiten pro Woche im Spital und eine zusätzliche Einheit ist zu Hause durchzuführen. Jede Trainingseinheit dauert 90 Minuten und wird in Kleingruppen zu maximal 6 Personen durchgeführt. Vor Beginn des Trainings werden ein Belastungstest, sowie eine ärztliche und physiotherapeutische Untersuchung durchgeführt. Für einen günstigen Trainingsbereich wird die passende Herzfrequenz durch eine Leistungsuntersuchung ermittelt. Jede Trainingseinheit wird von einem erfahrenen Physiotherapeuten geleitet.

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