ORF III am Dokumontag: 45 Jahre Mondlandung - ein Themenabend nicht nur für Mondsüchtige

Hugo Portisch erinnert sich an den Mondlandungs-Übertragungsmarathon

Wien (OTS) - Vor ganz genau 45 Jahren, am 21. Juli 1969, setzte der erste Mensch einen Fuß auf den Mond. Dieses Jubiläum feiert ORF III am Montag, dem 21. Juli, mit einer Doku-Mondnacht. Hunderte Fernsehstationen auf der ganzen Welt übertrugen damals die Mondlandung live, darunter auch der ORF. Die legendären Kommentatoren des Abends waren Herbert Pichler (im Volksmund liebevoll "Mondpichler" genannt), Peter Nidetzky und Hugo Portisch. Als Einstieg in die ORF-III-Mondnacht erinnert Hugo Portisch um 20.15 Uhr an die großen Momente und kleinen Pannen, bevor um 20.20 Uhr die Dokumentation "Im Schatten des Mondes" jene zwölf Männer zusammenbringt, die von 1969 bis 1972 für die Apollo-Mission auf dem Mond landeten. "Die Chroniken der MIR" wirft dann um 22.00 Uhr einen Blick auf das russische Konkurrenzprojekt und beleuchtet Geschichte, Politik und Alltag der Raumfahrtstation MIR. Im Anschluss präsentiert die dreistündige Sendung "Die Mondnacht" ab 22.50 Uhr die Highlights aus der 28-stündigen Original-Live-Übertragung der ersten Mondlandung, holt mit Herbert Pichler einen der damaligen Kommentatoren erneut ins Studio und zeigt bisher unveröffentlichtes NASA-Material der Apollo-11-Mission.

Die Sendungen im Detail:

"Die Mondlandung - Hugo Portisch erinnert sich" (20.15 Uhr)

Es war die bis dahin längste Live-Übertragung des ORF: In einer Marathon-Live-Sendung wurde die Mondlandung 1969 unter anderem von Hugo Portisch moderiert. Für ORF III erinnert er sich an dieses Stück Welt- und Fernsehgeschichte und an die tatsächlich wenig glorreich erscheinenden Umstände der Übertragung. Man moderierte aus den ehemaligen Stallungen des Schlosses Schönbrunn, in einem Zimmer, das nur Platz für zwei Kommentatoren bot. Hugo Portisch erlebte die Mondlandung zwischen Zweifeln, ob die Astronauten überhaupt überleben würden, Überlegungen, wie sich dieses Ereignis auf die Weltpolitik auswirken würde und den düster gekritzelten Prophezeiungen des Künstlers Arnulf Rainer, der am Gang vor dem Studio saß.

"Im Schatten des Mondes" (20.20 Uhr)

Bei den Apollo-Missionen zwischen 1969 und 1972 sah die Welt jedes Mal voller Ehrfurcht zu, wenn eine amerikanische Raumfähre auf dem Mond landete. Der Dokumentarfilm "Im Schatten des Mondes" von David Sington bringt jene zwölf Astronauten der Apollo-Missionen zusammen, die auf den Mond geflogen sind. Sie sind bisher die einzigen Menschen, die mit dem Erdtrabanten eine andere Welt besucht haben. Die Männer erzählen von ihren Abenteuern, begleitet von spektakulären Bildern, die die NASA zur Verfügung gestellt hat.

"Die Chroniken der MIR" (22.00 Uhr)

14 Jahre lang glitt die Raumstation MIR durch die grenzenlosen Weiten des Alls. Wenn auch nur 25 Meilen von der sicheren Erde entfernt, so war sie dennoch ein Labor an der Grenze des Unbekannten. Die Dokumentation nimmt die Zuseherinnen und Zuseher mit auf eine visuelle Reise durch das Leben und die Ära der russischen Raumstation MIR und erlaubt einen Blick auf den Alltag der Kosmonauten. Dank des exklusiven und erstmaligen Zugangs zum Archiv der russischen Raumfahrtbehörde, kann erstmals die ganze packende Geschichte der Raumstation erzählt werden.

"Die Mondnacht" (22.50 Uhr)

Danach lässt die dreistündige, von Gerhard Tuschla und Georg Schütz gestaltete Sondersendung "Die Mondnacht" das "größte Abenteuer der Menschheit" wiederaufleben. Die Zusammenfassung der damaligen 28-stündigen Live-Übertragung zeigt die Höhepunkte von Neil Armstrongs legendärem kleinen Schritt. Die ORF-"Mondnacht" bringt außerdem noch nie gezeigtes NASA-Material der Apollo-11-Mission. Herbert Pichler, der damalige ORF-Experte für Raumfahrt und in dieser Rolle mit dem Kosenamen "Mondpichler" bedacht, kommentiert Jahrzehnte später nochmals die wichtigsten Sequenzen der Mondlandung im Studio.

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