Auftakt der Salzburger Festspiele mit Diskussionen zum Islam

"Ouverture spirituelle" im Zeichen der geistigen und künsterlischen Auseinandersetzung mit dem Islam

Salzburg, 18.07.14 (KAP) Die Salzburger Festspiele widmen sich vor Beginn ihres sommerlichen Opern-, Konzert- und Theaterreigens im bereits dritten Folgejahr erneut einer Weltreligion: Der Islam steht ab Freitag im Zentrum der "Ouverture Spirituelle" - einem hochkarätigen Programm, das wissenschaftliche Erörterungen ("Disputationes") und Diskussionen über den interkulturellen und interreligiösen Dialog bietet. Dazu gibt es auch geistliche Musik, wobei nach Haydns "Schöpfung" der Schwerpunkt besonders auf Sufi-Musik des Islam liegt - laut Intendant Alexander Pereira ein "Zeichen in Zeiten, die nicht von Toleranz geprägt sind".

Inhaltlich geht es bei der vom Herbert-Batliner-Europainstitut begleiteten, einwöchigen Veranstaltungsreihe im "Haus für Mozart" in der Salzburger Altstadt um die Kunst, Kultur, Wertvorstellungen und Spiritualität des Islam, auf der Suche nach "gemeinsamen Befruchtungen". Theologen, Philosophen, Komponisten und Politiker sprechen über den Islam im europäischen Gedächtnis und Wertesystem, seine Mystik, Gottestexte und Spiritualität, sowie über die Muslime des Balkans als "Herausforderung für Europa".

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