Energiesparen kein Thema für "bestellten" Bahnverkehr?

Energiesparsieger WESTbahn (vgl. pressetext.com) wird bei öffentlichen Verkehrsdiensteverträgen ignoriert

Wien (OTS) - Wie pressetext (siehe Artikel von pressetext.com:
http://www.pressetext.com/news/20140623003, 23.06.2014 und ganz
aktuell siehe Artikel pressetext.com:
http://www.pressetext.com/#news/20140718001, 18.07.14) klar aufzeigt
ist die WESTbahn im direkten Vergleich der WESTbahn KISS-Züge mit railjets Energiesparsieger. Und das bedeutet:
- Nachhaltigkeit
- Kostensenkung
- Effizienz.
Genau diese Elemente sind die Ziele, die bei öffentlichen Leistungsbestellungen laut EU-Verordnungen im Vordergrund stehen müssen, um der Allgemeinheit dienende gemeinwirtschaftliche Leistungen steuergeldschonend abzuwickeln.

Bislang war es in Österreich kein Thema für Verkehrsdienstebestellungen nach den Kriterien Energie und Kosteneffizienz zu gestalten.

Aus Sicht der WESTbahn muss die Verkehrspolitik rasch ihre Förderpraxis im Bahnverkehr aufgrund dieser Anforderungen überdenken. Der Bahnsektor sollte, wie seit Jahrzehnten der Autosektor, industriell an mehr Energieeffizienz arbeiten.
Der Medienvergleich hat gezeigt: der railjet verbraucht auf der Strecke zwischen Wien und Salzburg "im Durchschnitt meist zwischen 3.400 bis 4.000 Kilowattstunden, im Vergleich zu Zugsystemen der WESTbahn (Stadler KISS), deren Verbrauch auf der selben Strecke pro Fahrt rund 2.500 Kilowattstunden" beträgt (siehe Artikel von pressetext.com: http://www.pressetext.com/news/20140623003, 23.06.14).
Die WESTbahn plädiert für die Berücksichtigung des Faktors Energieeffizienz bei den Verkehrsdienstebestellungen. Letztlich bedeutet das, dass Züge mit geringer Energieeffizienz im Sinne von Umwelt gar nicht mehr bestellbar sein sollen.

Durch die Ankündigung der Österreichischen Bundesbahnen (siehe auch Artikel von Wirtschaftsblatt
http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/newsletter/3834768/OBB-sa
gen-der-Westbahn-den-Kampf-an, 08.07.14) über den Kauf von weiteren 9 railjet-Garnituren um 145 Millionen Euro, die auch auf der Strecke Wien-Salzburg-Bregenz eingesetzt werden sollen, sieht die WESTbahn die zukünftige Chance nach mehr Energieeffizienz im gesamten Sektor gefährdet. Ist der Verbrauch hoch, steigt der Bedarf und damit der Preis und in der Folge die Kosten - eine Spirale gegen Kosteneffizienz im öffentlichen Verkehr. Hoher Energieverbrauch bedeutet hohe Kosten, die von der öffentlichen Hand, und damit letztlich vom Steuerzahler abgegolten werden müssen. Jede Investition in Züge mit hohem Energieverbrauch geht somit zu Lasten des österreichischen Steuerzahlers.

Geschäftsführer der WESTbahn Dr. Erich Forster: "Es ist notwendig, dass gemeinwirtschaftliche Leistungsbestellungen im Fernverkehr in Zukunft verstärkt auf das Kriterium Energieeffizienz Rücksicht nehmen - quasi umgekehrt zu der Kfz-Steuerdifferenzierung bei Pkws, um Energieineffizienz zu belasten."

Die WESTbahn fordert daher das BMVIT auf, mit Ausschreibungen zu starten und durch mehr private Anbieter für mehr Energieeffizienz zu sorgen.

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WESTbahn - private Bahngesellschaft mit höchster Qualität und hervorragender Pünktlichkeit im Fernverkehr (Juni 2014: 95,6%). Die WESTbahn bietet attraktive Preise und fährt dabei für die Österreicher als privates Unternehmen effektiv STEUERGELDSCHONEND. Die WESTbahn könnte bei öffentlichen Ausschreibungen von Verkehrsleistungen einen wesentlichen Beitrag zur Kostensenkung im öffentlichen Verkehr liefern. Aktuell bietet die WESTbahn über 3 Millionen Zugkilometer pro Jahr und über 1,5 Milliarden Sitzplatzkilometer auf der Strecke Wien - Salzburg für die Bahnkunden an. Mehrere Millionen Fahrgäste pro Jahr nutzen die WESTbahn. Muttergesellschaft der WESTbahn ist die Rail Holding AG.

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Mag. Angelika Veith
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Tel.: 0676/348 94 11
va@westbahn.at

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