FP-Jung: Landstreicher- und Bettlerproblematik in Liesing unerträglich

Stadtregierung und BUWOG lassen Bürger im Stich

Wien (OTS/fpd) - "Das der BUWOG gehörige Grundstück der ehemaligen Unilevergründe an der Breitenfurterstraße wird immer häufiger von, meist rumänischen und zuletzt slowakischen Landfahrern als Lagerplatz genutzt. Behelfsmäßige Zelte und Möbel aus dem Sperrmüll dienen, ebenso wie ein ehemaliges Trafohaus, als Unterkunft. Müllberge und überall verteilte Fäkalien verbreiten in der Hitze Gestank, der auch in der Nachbarschaft bemerkbar ist, Ratten und Ungeziefer anlockt und ein Gesundheitsrisiko darstellt. Dazu kommen laufende Ruhestörungen durch nächtliche Feiern und aggressive Betteleien und Anpöbelungen von Passanten bei der Bushaltestelle", kritisiert Liesings FPÖ-Bezirksparteiobmann, LAbg. Mag. Wolfgang Jung die unhaltbaren Zustände.

Die immer wieder von Bürgern um Hilfe gerufene Polizei kann in Wirklichkeit nichts ausrichten, weil ihr die rechtliche Handhabe, nämlich eine Anzeige der BUWOG als Eigentümer, fehlt. Bei der bisher letzten Razzia flüchteten die Männer beim Herannahen der Exekutive in die Büsche und die jungen Frauen verließen, unter Zurücklassung aller Habseligkeiten, nach der Kontrolle den Platz durch eine der vielen Zaunlücken, um schon Minuten später, lachend zurückzukehren. Die Motivation der Beamten kann man sich vorstellen und ebenso die Gedanken der Bewohner der gegenüberliegenden Siedlung, die die Vorgänge beobachteten.

"Die Stadtregierung ist gefordert endlich entsprechende rechtliche Voraussetzungen zu schaffen, um diesem Treiben Einhalt zu gebieten und die Bewohner der Umgebung zu schützen. Es wäre aber auch notwendig, die gegenwärtige rechtliche Lage nach Möglichkeiten hinsichtlich sanitätspolizeilicher Bestimmungen oder Meldegesetz u.s.w. auf Einschreitmöglichkeiten zu prüfen. Da sich außerdem Kinder (derzeit sogar ein Baby!) dort befinden, sollten auch dahingehend Aktivitäten (Jugendwohlfahrt) gesetzt werden. Wenn hier nichts geschieht, sind wegen des aggressiven Verhaltens einiger Personen auch tätliche Konflikte möglich", befürchtet Jung und fordert Bezirk und Stadtregierung auf, endlich wirksam einzugreifen und gegenüber der BUWOG deutlich zu machen, dass sie ihre Eigentümerrechte und Pflichten gegenüber den Nachbarn wahrnehmen sollte. (Schluss) hn

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