Kleinwasserkraft: Steuerreformexperte für Energiewende notwendig!

Auch im Strombereich Anreize für erneuerbare Energien setzen

Wien (OTS) - Kleinwasserkraft Österreich unterstützt die Forderung der neuen Umweltallianz aus zahlreichen Umwelt-NGOs nach einem eigenen Experten für eine ökologische Steuerreform. "Diese Ökologisierung des Steuersystems ist der wahrscheinlich größte Hebel für eine erfolgreiche Energiewende, weg von fossilen und atomaren Energieträgern, hin zu 100% erneuerbarer Energie", unterstützt Kleinwasserkraftsprecher Erwin Mayer diesen Ansatz.

"Auch der CO2-Ausstoß des in Österreich verbrauchten Stroms und der Atomstromimport sollten dabei verteuert werden und Ökostrom damit steuerlich besser gestellt werden", beschreibt Mayer neue Ansätze in der Ökosteuerdiskussion. Die neue Stromkennzeichnung könnte dafür eine Grundlage bieten. Der CO2-Ausstoß aus Kohle-, Öl- und Gaskraftwerken kostet den Verursachern derzeit rund 5 Euro pro Tonne CO2. Diesel- und Benzinkonsumenten zahlen zwischen 180 und 250 Euro pro Tonne CO2 in Österreich. Atomstrom trägt einen noch geringeren Anteil seiner externen Kosten selbst.

Mayer ist auch überzeugt, dass die Standortqualität Österreichs genauso mit einer aufkommensneutralen und ökologischen Steuerreform vereinbar ist, wie die Beachtung verteilungspolitscher Grundsätze in der Steuerreform. Daher sollten auch die beiden Regierungsparteien den Vorschlag der neuen Umweltallianz dahingehend unterstützen und einen unabhängigen Experten für Steuer- und Energiewendeanliegen in der Steuerreformkommission beauftragen.

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Stv. GF Mag. Erwin MAYER
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