Rotes Kreuz: Konflikt gefährdet die Trinkwasserversorgung in Gaza

Wien (OTS/Rotes Kreuz) - Der neuerliche Raketenbeschuss hat die Wasserinfrastrukur im Gazastreifen weiter geschwächt. Der Tod mehrerer städtischer Wasserexperten zeigt, welcher Gefahr sie ausgesetzt sind, während sie lebenserhaltende Maßnahmen für die Bevölkerung ausführen.

In den vergangenen Tagen hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) die Behörden unterstützt, Notfallreparaturen am Wasser-und Hygienesystem durchzuführen, um die Situation für mehr als 90.000 Menschen rasch zu verbessern.

"Unsere Kollegen vom IKRK berichten, dass hunderttausende Menschen in Gaza von der Wasserversorgung abgeschnitten sind", sagt Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.

Die Elektrizitätsinfrastruktur ist ebenfalls schwer betroffen. Spitäler, Flüchtling-Camps und Schulen benötigen Wasser und Elektrizität, um funktionieren zu können. Nach dem Tod der städtischen Wasserexperten haben die Wasserbetriebe ihre Arbeiten gestoppt, bis die Sicherheit ihrer Mitarbeiter wieder garantiert werden kann.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz ruft alle Konfliktparteien auf, das Humanitäre Völkerrecht zu respektieren. Das inkludiere auch den Schutz von Zivilisten und zivilen Einrichtungen.

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