FP-Lasar: Häupl muss Farbe bekennen: Keine antisemitischen Demos in Wien!

UETD-Aufrufe lassen für das Wochenende Hetze und Randale befürchten

Wien (OTS/fpd) - "Angesichts der massiven antisemitischen und anti-israelischen Aufrufe der radikal-islamischen Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD), die auch den Besuch des türkischen Premiers Erdogan eingefädelt hat, muss Bürgermeister Häupl handeln und die für das Wochenende angekündigten Demonstrationen untersagen", fordert der Wiener FPÖ-Stadtrat David Lasar: "Für Antisemitismus ist in Wien kein Platz."

"Auch wenn sich Häupls letzte Hoffnungen für eine Wiederwahl zum Wiener Bürgermeister auf die Stimmen der zahlreichen türkischen Zuwanderer stützen, muss er dem radikalen Antisemitismus und dem Israel-Hass eine Absage erteilen", betont Lasar, der auf einschlägige Hass-Postings in diversen Online-Foren verweist, die die Demos am Wochenende bereits ungustiös einbegleiten.

"Österreich hat eine besondere geschichtliche Verantwortung gegenüber Israel, die der Genehmigung derartiger Hass-Demos diametral gegenübersteht", fordert Lasar Häupl auf Farbe zu bekennen, auch wenn es gegen die eigenen SPÖ-Kernwählerschichten der türkischen Zuwanderer gehe. "Ich will nicht wieder einen SPÖ-Gemeinderat - wie etwa Omar Al Rawi - bei der Demo sehen, bei der Plakate mit 'Hitler wach auf' mitgeführt werden", warnt Lasar vor dem aufkeimenden Antisemitismus.

"Es gibt keinen Spagat zwischen antifaschistischer Agitation auf der einen Seite und aufkeimenden Antizionismus auf der anderen Seite", sagt Lasar. Besonders interessant werde es sein, auf welcher Seite die radikalisierte Parteijugend von SPÖ und Grünen am Wochenende stehen werde, so Lasar, der die Befürchtung hegt, diese selbsternannten "Gutmenschen" bei den radikal-islamistischen anti-israelischen Demonstranten zu finden. (Schluss) hn

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