"Weltjournal" mit Jörg Winters "Mein Peking"

Am Mittwoch, dem 16. Juli, um 22.30 Uhr in ORF 2, "WELTjournal +" über "Ai Weiwei - Rebell aus Peking"

Wien (OTS) - Von Washington bis Peking, von Budapest bis Tel Aviv -das ORF-Auslandsmagazin "Weltjournal" setzt im Sommer seine erfolgreiche Serie von persönlichen Städteporträts der ORF-Korrespondentinnen und -Korrespondenten fort. Sie präsentieren "ihre Stadt" abseits der Touristenpfade, zeigen Unbekanntes und Überraschendes - und das auf etwas andere Art, als man es von ihnen aus den Nachrichten gewöhnt ist. So zeigen sie auch ihre Lieblingsplätze und kulinarische Köstlichkeiten ihrer Stadt und gewähren Einblicke in ihren Arbeitsalltag als Auslandskorrespondent/in in einem der Hotspots dieser Welt. Im nächsten Städteporträt präsentiert ORF-China-Korrespondent Jörg Winter am Mittwoch, dem 16. Juli 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 "Mein Peking". Im Anschluss geht es um 23.00 Uhr im "WELTjournal +" mit dem Thema Peking weiter, genauer gesagt mit dem Künstler Ai Weiwei, dem "Rebell aus Peking".
Die Städteporträts der ORF-Korrespondentinnen und -Korrespondenten finden mit "Mein Budapest" mit Ernst Gelegs (23. Juli), "Mein Kairo" mit Karim El-Gawhary (30. Juli), "Mein Istanbul" mit Christian Schüller (6. August) und "Mein Tel Aviv" mit Ben Segenreich (20. August) ihre Fortsetzung.

Weltjournal: "Mein Peking", 22.30 Uhr, ORF 2

Mit dem explosiven Wirtschaftsboom der vergangenen Jahre sind einige tausend Chinesen märchenhaft reich geworden. Exzellente Beziehungen zu den kommunistischen Machthabern waren meist Voraussetzung für ihre blühenden Geschäfte. Auch wenn auf dem derzeit stattfindenden Parteitag der neue Reichtum von Politikerangehörigen ein eher peinliches Thema ist und die allgegenwärtige Korruption als der größte Feind des chinesischen Volkes gegeißelt wird: Die meisten reichen Chinesen lieben ihr Geld und zeigen gerne, was sie haben. ORF-China-Korrespondent Jörg Winter recherchiert für das "Weltjournal" das Selbstverständnis dieser Superreichen in einer kommunistischen Gesellschaft - und bekommt auch eine Audienz beim reichsten Chinesen der Gegenwart, Zong Qinghou, der mit Softdrinks ein Vermögen von mehr als acht Milliarden Euro gemacht hat.

"WELTjournal +" mit "Ai Weiwei - Rebell aus Peking", 23.00 Uhr, ORF 2

In China darf der weltberühmte Künstler Ai Weiwei weiterhin in keinem Museum ausstellen, ins Ausland reisen ist ihm untersagt, seinen Pass hat man ihm entzogen, vor seinem Studio sind ein Dutzend Überwachungskameras angebracht. Der 56-jährige Regimekritiker ist wegen der fortwährenden Repressalien schwer angeschlagen, dennoch findet er in seinem Kampf für Menschenrechte ständig neue Wege, die chinesische Führung zu provozieren und herauszufordern. Sein verbotener Blog erschien unter dem Titel "Macht euch keine Illusionen über mich" in Buchform auch auf Deutsch und wird im Westen als Standardlektüre für all jene gerühmt, die wissen wollen, was in China tatsächlich passiert. Das "WELTjournal +" bringt ein eindringliches Porträt über den streitbaren Künstler und seine mächtigen Gegenspieler.

Beide Sendungen sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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