Rehabilitative Angebote im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Wien (OTS) - Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (ÖGKJP) freut sich, dass die jahrelangen Bemühungen von BM Stöger um eine Rehabilitation in der Kinder- und Jugendmedizin, durch das engagierte Miteinander aller am Dialog Beteiligten zu einem erfreulichen Ergebnis geführt hat.

Ausgehend vom Kindergesundheitsdialog wollen wir in Erinnerung rufen, dass es auch die geplanten rehabilitativen Angebote im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) geben muss.
Es muss speziell konzipierte rehabilitative Angebote im Mental-Health Bereich geben, die Kindern nach stationären Behandlungen zur Verfügung stehen.

Da die unterdimensionierten stationären Angebote in der KJP schon jetzt der großen Inanspruchnahme nur schwerlich gerecht werden können, braucht es geeignete Rehabilitationsstrukturen für chronisch und schwer Erkrankte im kinder- und jugendpsychiatrischen Bereich:
für PatientInnen mit Magersucht, Adipositas, somatoformen Schmerzstörungen, psychosomatischen Erkrankungen, Bindungsstörungen, Angststörungen, Depressionen, Traumafolgestörungen, ADHS, Suchterkrankungen, Autismus und anderen.

Schon jetzt sterben in Österreich viermal so viele Jugendliche an Drogen und Suizid als an Krebserkrankungen.

Um hier erfolgreich Verbesserungen zu erzielen, braucht es neben einer flächendeckenden Versorgung mit niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychiatern zwingend Ambulatorien, Krankenhausabteilungen und Mental-Health Rehabilitations-Einrichtungen, fordert der Vorstand, das Präsidium und der Präsident der ÖGKJP, Univ.-Prof. Dr. Andreas Karwautz.

Rückfragen & Kontakt:

Dr Christian Kienbacher, Email: office@oegkjp.at

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