Andi Herzog in Ö3-"Frühstück bei mir" über seine Zukunft

"Ich diskutiere mit Klinsmann schon, ob ich mit der ganzen Familie nach Amerika übersiedeln muss."

Wien (OTS) - Seit Jänner 2012 und seinem Antreten als Co-Trainer der US-Nationalmannschaft war er 180 Tage im Jahr auf Reisen, allerdings ist sein Lebensmittelpunkt immer in Österreich geblieben. Im heutigen Ö3-"Frühstück bei mir" hat Andreas Herzog eine mögliche Veränderung in seiner Zukunft verraten. Nächste Woche wird er sich entscheiden, ob er den Vertrag als Co-Trainer des US-Nationalteams verlängern wird. Alle Zeichen stehen auf "Ja". Herzog zu Claudia Stöckl auf Ö3:
"Ich habe in den letzten Tagen mit Jürgen Klinsmann telefoniert. Ich gehe davon aus, dass er vier Jahre lang Nationaltrainer in Amerika bleiben wird. Dann möchte ich auch weitermachen und will es am liebsten verbinden mit dem zweiten Jobangebot, nämlich Cheftrainer beim amerikanischen Olympiateam zu werden."

Privat könnte das für den 46jährigen einen möglichen Umzug mit der gesamten Familie nach Amerika bedeuten. Andreas Herzog auf Ö3: "Ich habe mit Klinsmann bereits diskutiert, ob ich dann mit der Familie übersiedeln muss. Mit diesen Jobs müsste ich natürlich noch viel mehr Zeit in den USA verbringen. Das hin- und herfliegen wäre dann nur schwer möglich." Einfach wäre es nicht, mit seiner Frau Kathi, dem siebenjährigen Luca und dem vierjährigen Luis sein Haus nahe Mödling bei Wien zu verlassen. "Mein Sohn Luca kommt im Herbst in die Schule, es wäre für die ganze Familie kein einfacher Schritt. In jedem Fall würden wir uns eine Stadt aussuchen, wo wir uns wohlfühlen, entweder New York, Miami oder Los Angeles." Herzog sieht der Zukunft aber gelassen entgegen: "Wir haben die zwei erfolgreichsten Jahre in der Geschichte des amerikanischen Verbandes gehabt, ich habe dazu auch einen gewissen Teil beigetragen. Ich weiß was ich kann."

Für heute Abend prognostiziert der Fußballtrainer und Experte den Weltmeister Deutschland - mit einem 2:1 gegen Argentinien. "Die Deutschen haben durch das Spiel gegen Brasilien noch mehr Selbstbewusstsein getankt und werden von Anfang an das Heft in die Hand nehmen. Und Messi zeigt derzeit eine schwache Leistung."

Zu einem ur-österreichischen Thema, dem Streit um unsere Bundeshymne, meinte der Rekordnationalspieler noch: "Mir ist es vollkommen egal, ob die Hymne mit oder ohne Töchter gesungen wird und ich glaube, dass es auch vielen Frauen egal ist. Emanzipation drückt sich anders aus. Nach drei Wochen in Brasilien und der Armut, die ich dort gesehen habe, kann ich nur sagen, wenn das unser größtes Problem ist, sollten wir alle glücklich sein."

Das gesamte Interview zum Nachhören gibt es online auf http://oe3.ORF.at .

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