FPÖ-Hofer: Aktuelle Konflikte in Israel/Gaza machen große Sorge!

Sofortiges Ende des Raketenbeschusses durch Hamas auf israelische Zivilbevölkerung ist Gebot der Stunde!

Wien (OTS) - "Mit großer Sorge verfolge ich den Konflikt in Israel/Gaza, der bereits vielen Menschen ihr Leben gekostet hat. Ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen und des Terrors wäre für alle Beteiligten das Beste", so der 3. Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer.

"In diesem Konflikt erachte ich es als besonders bedenklich, dass von vielen Medien aber auch von den europäischen Linksparteien, reflexartig immer nur Israel als einseitiger Aggressor hingestellt und einseitig verurteilt wird", sagte Hofer, der betonte, dass Terror und Mord auf allen Seiten abzulehnen sei. Bei manchen Medienberichten und in diversen Kommunikationskanälen, bzw von linken Gruppierungen, sei ein plumper Antisemitismus bzw undifferenzierte Israelkritik zu beobachten. Einseitige Parteilichkeit und Positionierung helfe jedoch niemandem in dieser Krise weiter, kritisierte Hofer. Auch sei es mehr als fragwürdig, Spitäler, Schulen etc als Basis für Raketen zu missbrauchen und so die eigene Zivilbevölkerung zu gefährden. Hier dürfe sich niemand wundern, wenn es zu unerwünschten Kollateralschäden komme, richtete Hofer einen Appell an die Konfliktparteien von dieser unsauberen Art der Konfliktaustragung Abstand zu nehmen.

Israel habe ein legitimes Selbstverteidigungsrecht zum Schutz seiner Bürger angesichts terroristischer Morde, Bedrohungen und diverser Raketenangriffe auf die israelische Zivilbevölkerung, betonte Hofer, der Verständnis und Solidarität für Israel und seine Bürger äußerte. "Als 3. NR-Präsident ist es mir auch ein Anliegen die berechtigten Interessen von Arabern/Palästinensern und Israelis zu hören und in den Dialog zu treten und nicht aus zweiter Hand durch einseitige Parteien- und Medienberichte über die Ereignisse informiert zu werden!", so Hofer, der den plumpen Antisemitismus, der in etlichen Medienberichten durchsickert, scharf verurteilte.

"Mein persönlicher Wunsch ist es, dass die arabische und israelische, aber auch die christliche Staatsbevölkerung in dieser Region endlich in Frieden, Freiheit und Ruhe eine Gegenwart und Zukunft erleben können. Dazu gehört es ohne mit der ständigen Angst leben zu können, von Raketen beschossen zu werden. Umgekehrt sollte dies auch die Arabische Bevölkerung in Gaza erleben dürfen und eine zukünftige staatliche Selbstbestimmung/Anerkennung mit Frieden, Freiheit und Ruhe finden, mit gegenseitiger Anerkennung oder einem gemeinsamen Staat mit Gleichberechtigung für alle Araber, Juden, Christen etc. in dieser Region", so Hofer.

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