Aubauer: Bürger können und sollen sich an der Diskussion "Würde am Ende des Lebens" beteiligen

Durch Bürgerbeteiligung wollen wir die Diskussion auf eine breitere Basis stellen

Wien, 13. Juli 2014 (ÖVP-PK) Sterbehilfefälle in Belgien oder den Niederlanden haben auch in Österreich die Diskussion über aktive Sterbehilfe entfacht. Bei uns ist das Ende des Lebens leider ein Tabuthema. Aber es geht uns alle an, wie wir unsere letzten
Tage verbringen, zeigte sich heute, Sonntag, ÖVP-Seniorensprecherin Abg. Gertrude Aubauer erfreut, dass durch die Einsetzung einer Enquete-Kommission im Parlament alle Parteien gemeinsam eine so wichtige Aufgabe wahrnehmen. ****

Am 2. Juli 2014 wurde nämlich im Parlament die Enquete-Kommission zum Thema "Würde am Ende des Lebens" konstituiert, erklärte Aubauer, die den Vorsitz in dieser Kommission inne hat. Um die Diskussion auf eine möglichst breite Basis zu stellen, sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Anliegen auch via Mail bis 15. September 2014 an das Parlament (wuerdevoll.leben@parlament.gv.at) bzw. an die Vorsitzende Aubauer selbst (www.oevpklub.at) zu richten. "Wir freuen uns auf jede Stellungnahme zu den Themenkreisen Hospiz- und Palliativversorgung, Patientenverfügung, sowie zur Frage, ob das Verbot der Tötung auf Verlangen verfassungsrechtlich abgesichert werden soll oder nicht." Laut Parlamentsdirektion sind bereits einige Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern eingelangt.

"In Österreich besteht breiter Konsens für einen würde- und respektvollen Umgang mit Menschen und diese Haltung schließt selbstverständlich auch das Altern, die Pflege und in weiterer Folge das Sterben ein", so Aubauer abschließend.

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