Christian Ragger: Die SPÖ-Mogelpackung in der Altenpflege

Einzig wirksame Kontrollmethode wurde von Prettner abgedreht

Klagenfurt (OTS) - "Die von der SPÖ Kärnten so hochgejubelte Erhöhung des Pflegeschlüssels von 1: 2,5 auf 1:2,4 (Verhältnis Pflegekraft je Klienten) ist eine Mogelpackung", erklärt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Er erinnert daran, dass eine Erweiterung des Personals bereits vor drei Jahren erfolgt ist, weil alle Pflegeheime ab einer bestimmten Anzahl von Klienten mit höherer Pflegestufe eine zusätzliche diplomierte Pflegekraft auf Landeskosten anstellen konnten. Die Anhebung des Schlüssels werde daher für diese Heime - es sind etwa 30 - nichts bringen, weil sie den neuen Schlüssel längst haben. Die SPÖ versuche aus der Mücke, der Erhöhung um ein Zehntelprozent, der bei 5.000 Heimbewohnern theoretisch 83 zusätzliche Stellen bringe, einen parteipolitischen Werbe-Elefanten zu machen. Die Behauptung von angeblich 170 neuen Pflegekräften stimme in keiner Weise.
Das Grundproblem liegt laut Ragger in Heimbetreibern, die den Personalschlüssel nicht einhalten. Das könnte man aber zeitnah kontrollieren, indem die Heime ihren Personalstand und ihre Dienstpläne wöchentlich elektronisch an die Heimaufsicht melden müssen. Per Knopfdruck könnte man Verstöße feststellen. "Dieses Projekt war 2013 bereits im Aufbau, aber LhStv.Prettner hat es abgewürgt. So ernst meint sie es ja nicht mit der Kontrolle", so Ragger.
Die undifferenzierte Erhöhung des Sockelbetrages ist für ihn problematisch. Für manche Heimbetreiber sei sie angemessen, bei anderen werde damit der Gewinn maximiert. Und zwar bei jenen die beim Bau ihrer Heime besser öffentlich subventioniert wurden als andere. Ragger bedauert, dass eine Ungerechtigkeit beim Personal, ein Quelle des Unmuts in vielen Heimen, weiter bestehen bliebt: Die Diplom-Fachsozialbetreuer werden entlohnungsmäßig mit diplomierten Fachsozialbetreuern nicht gleichgestellt!
Abschließend verweist Ragger darauf, dass man offenbar auch in der SPÖ schon erkannt habe, dass LhStv. Dr,. Beate Prettner mit dem Sozial- und Gesundheitsreferat vollkommen überfordert ist. "Die Verhandlungen wegen der Probleme in der Pflege hat LhStv. Schaunig-Kandut führend übernommen. Prettner allein traut man das nicht mehr zu"!

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