Danninger: Pensionsmonitoring offenbart akuten Handlungsbedarf

ÖVP-Finanzstaatssekretär appelliert an den Sozialminister, die Fakten als Auftrag zu sehen

Wien, 11. Juli 2014 (ÖVP-PD) Das im Regierungsprogramm festgeschriebene und heute erstmals präsentierte
Pensionsmonitoring des Sozialministers belegt für ÖVP-Finanzstaatssekretär Jochen Danninger deutlich, das akut Handlungsbedarf bei den Pensionen besteht. Die Pensionszahlen bewegen sich marginal bis gar nicht in die gewünschte
Richtung. "Wenn nicht bald Maßnahmen ergriffen werden, wird
unser ohnehin schon sehr belastetes Bundesbudget zu einem Pensionsbudget", so Danninger in Richtung des Sozialministers.
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"Es erweist sich als richtige Entscheidung, dass wir uns
zur Durchführung eines halbjährlichen Pensionsmonitorings entschieden haben. Nun haben wir eine klare Faktenlage. Die
Zahlen sind leider ernüchternd und belegen einmal mehr, dass
wir bei den Pensionen handeln müssen", betont der Finanzstaatssekretär.

Positiv sei zu erwähnen, dass die mit 1. Jänner 2014 in
Kraft getretenen Pensionsregelungen langsam greifen. "Dennoch brauchen wir mehr Mut, um die Pensionen in den Griff zu
bekommen. Der Bundeszuschuss bei den Pensionen liegt jetzt
schon bei rund 19 Milliarden Euro mit steigender Tendenz. Es
geht hier um Fairness gegenüber der jungen Generation, für die
der Pensionsrucksack immer schwerer wird", erinnert Danninger.

Der Finanzstaatssekretär erwartet sich jetzt, dass der Sozialminister dies zum Anlass nimmt und weitere Schritte zur Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters setzt. "Wir
können uns nicht von einem Monitoring zum nächsten
hinausreden. Wegschauen gilt nicht. Jetzt braucht es Akzente,
die wirken und die steigenden Kosten eindämmen", betont
Danninger.

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