FPÖ-Steger fordert rasche Aufklärung im Stadthallenbad-Skandal

"Es darf nicht sein, dass Gelder, die besser beim Sportler aufgehoben wären, in irgendwelchen dunklen Kanälen versickern."

Wien (OTS) - Seit rund einer Woche hat das Wiener Stadthallenbad nach Sanierungsarbeiten wieder geöffnet. "Auch wenn es erfreulich ist, dass den Sportlern ab sofort wieder das Bad zur Verfügung steht, ist es mehr als bedauerlich, dass die Sanierung mehr als vier Jahre gedauert hat", kritisiert FPÖ-Sportsprecherin NAbg. Petra Steger.

Außerdem gebe es noch jede Menge offener Fragen: Dubiose Auftragsvergaben und Freunderlwirtschaft seien nur zwei negative Aspekte, die den Sanierungsprozess begleitet haben dürften. Auch seien Rechnungen von Firmen, die bei der Sanierung tätig gewesen seien, noch nicht beglichen worden.

Als besonders beschämend und aufklärungswürdig bezeichnete Steger den Umstand, dass bei der Sanierung die Baugesellschaft "Voitl & Co" beteiligt gewesen sei. Geschäftsführerin der Voitl Baugesellschaft sei Sabine Hanke, Ehefrau von Peter Hanke. Dieser sei Geschäftsführer der Wien Holding und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadthallenbad-Betriebsgesellschaft. Die bloße Aussage von Hanke, dass es zu keiner Beeinflussung bei der Ausschreibung und der anschließenden Auftragsvergabe gekommen sei, sei nicht zufriedenstellend. Steger verlangt daher im Interesse der Sportlerinnen und Sportler rasche und vollste Aufklärung in dieser Causa. Freunderlwirtschaft könne kein Kriterium sein, um an Aufträge zu kommen. Leidtragende seien einmal mehr der Sport und der Steuerzahler, der für die Misswirtschaft der Verantwortlichen rund um die Stadthallenbad-Sanierung aufkommen müsse.

"Eine umfassende Aufklärung bezüglich der dubiosen Auftragsvergabe und der explodierenden Kosten rund um die Sanierung, ist unumgänglich. Es darf nicht sein, dass Gelder, die besser beim Sportler aufgehoben wären, in irgendwelchen dunklen Kanälen versickern", betont die freiheitliche Sportsprecherin.

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