Junge Industrie zu Pensionsmonitoring: Rein statistische Verbesserung ist noch nicht der "richtige Weg"

JI-Vorsitzende Niss: Brauchen wirkliche strukturelle Maßnahmen - Pensionssystem insgesamt zu teuer

Wien (OTS/JI) - "Die Botschaft hör ich wohl, doch allein mir fehlt der Glaube", so die Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI), Dr. Therese Niss, zur heutigen Präsentation des Pensionsmonitoring durch Sozialminister Rudolf Hundstorfer. "Wie befürchtet wird eine vor allem rein statistische Verbesserung beim Antrittsalter für die Beschwichtigung und Schönfärberei in der Pensionspolitik genutzt. Die strukturellen Probleme im Pensionssystem löst dies nicht." Es handle sich hierbei schließlich um ein bloßes Herausrechnen von Personengruppen, die nunmehr ein Rehabilitations- oder Umschulungsgeld statt einer befristeten Invaliditätspension beziehen. Insgesamt seien die Kosten des Pensionssystems einfach zu hoch, die Ziele der Bundesregierung zu wenig ambitioniert. "Wir haben ohnehin viel zu viel Zeit verloren. Wir müssen nun an allen Schrauben drehen, alle Schlupflöcher in die Frühpension schließen, das Antrittsalter für Frauen erhöhen und endlich einen Automatismus einführen, der das gesetzliche Antrittsalter an die Lebenserwartung koppelt", so Niss. Im Sinne von Fairness und Generationengerechtigkeit wäre freilich eine völlige Systemumstellung auf ein rein beitragsorientiertes System vorzuziehen.

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