APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Spindelegger, Fischer und Faymann aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 04.07.2014 bis 10.07.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche erneut Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP). Folgende Schlussfolgerung zog der Finanzminister nach seinen Gesprächen mit den Ministern: Im Budget für das heurige Jahr könnten mehrere hundert Millionen Euro fehlen. Laut Spindelegger entfällt der größte Teil dieses Fehlbetrags auf fällige Pensionszahlungen. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) stellten die Budgetabweichungen weniger drastisch dar und warnten vor "Budgetalarmismus". Spindelegger sieht hingegen "riesige Abweichungen" und somit derzeit auch keinen Spielraum für eine Steuerreform, wie sie SPÖ-intern diskutiert wird.

Als Neueinsteiger der Woche etablierte sich Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) auf Platz vier. Bures kritisierte die Einführung der PKW-Maut für nicht-deutsche Staatsbürger, deren Details der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt vergangene Woche präsentierte. Die Zahlungen, die nicht nur auf Autobahnen, sondern auch auf Bundes- und Landstraßen eingefordert werden und ab 2016 gelten, seien nicht europarechtskonform, kommentierte Bures die Entwicklung und ließ bewusst offen, auch eine Klage gegen die als "Ausländer-Maut" bekanntgewordene Gebühr prüfen zu lassen. Unterstützung für ein gerichtliches Vorgehen gegen die Maut könnte Bures möglicherweise von ihrer niederländischen Amtskollegin Melanie Schultz van Haagen bekommen.

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