ORF III am Wochenende: Fußball-Galakonzert mit Plácido Domingo aus Rio und "zeit.geschichte" zum Ersten Weltkrieg

Außerdem: "Die Walküre" aus der New Yorker Met und "Jedermann" von den Salzburger Festspielen

Wien (OTS) - Die Fußball-Weltmeisterschaft neigt sich (am 13. Juli ab 19.00 Uhr in ORF eins) ihrem mit Spannung erwarteten Ende zu. Zum Abschluss dieser bewegenden Wochen, in denen der Sport zum völkerverbindenden Element geworden ist, findet in Rio ein fulminantes Abschlusskonzert mit Plácido Domingo, Ana María Martínez und dem Starpianisten Lang Lang statt. ORF III überträgt dieses Konzerthighlight am Samstag, dem 12. Juli 2014, um 10.00 Uhr und schürt damit die Vorfreude auf das große Finale am Sonntag. Außerdem ist das Konzert am Sonntag um 18.45 Uhr, als Einleitung zum "Erlebnis Bühne"-Hauptabend, zu sehen.
Der "zeit.geschichte"-Samstagabend widmet sich dann wieder ganz dem Ersten Weltkrieg. Für die ORF-III-Eigenproduktion "Sozialdemokratie im Ersten Weltkrieg" (19.55 Uhr) kommentieren unter anderem Karl Blecha und Josef Ostermayer die ambivalente Rolle der österreichischen Sozialdemokratie. Im Anschluss beleuchten drei weitere Folgen der Reihe "Der große Krieg" unterschiedliche Themenschwerpunkte des Kriegsgeschehens: "Der Preis des Blutes" (20.15 Uhr), "Der Stoff des Krieges" (21.15 Uhr) und "Blut und Stahl" (22.20 Uhr) thematisieren kriegsbedingte Traumata, Industrie und Neuerungen rund um den Ersten Weltkrieg. Danach dokumentiert "Der Untergang der Szent István. Das letzte Schlachtschiff des Kaisers" (um 23.20 Uhr) den Höhepunkt der Schlacht zwischen Österreich und Italien.

"Erlebnis Bühne" gestaltet am Sonntag, dem 13. Juli, mit der "Jedermann"-Inszenierung von den Salzburger Festspielen 2013 ab 16.25 Uhr schon den Vorabend auf ORF III. Um 18.45 Uhr huldigt die Wiederholung des Fußball-Galakonzerts aus Rio dann ein letztes Mal dem WM-Fieber, bevor um 20.15 Uhr Richard Wagners "Die Walküre" -eine Produktion der New Yorker Met aus dem Jahr 2011 - mit Jonas Kaufmann, Deborah Voigt und Bryn Terfel bzw. Wagner-Meister James Levine am Dirigentenpult folgt.

Die Sendungen im Detail:

Samstag, 12. Juli

"Erlebnis Bühne spezial: Fußball-Galakonzert aus Rio" (10.00 Uhr)

Anlässlich des bevorstehenden Finales der Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien zeigt ORF III das Galakonzert mit Plácido Domingo, der puerto-ricanischen Sopranistin Ana María Martínez und dem Klaviervirtuosen Lang Lang aus Rio de Janeiro. Von Verdi bis Puccini, von Rachmaninow bis Lehár: Eugene Kohn dirigiert eine Auswahl an beliebten Opernklassikern - zudem stehen Ausflüge in die Welt der Operette, der Zarzuela und der populären Musik aus der ganzen Welt auf dem Programm.

"zeit.geschichte": "Sozialdemokratie im Ersten Weltkrieg" (19.55 Uhr)

Die ORF-III-Eigenproduktion "Sozialdemokratie im Ersten Weltkrieg" wirft einen Blick auf die ambivalente Haltung der österreichischen Sozialdemokraten im Krieg. Als Gegenstimme zum Kriegsgeschehen trat sie in Österreich erstaunlich zurückhaltend auf, ja befürwortete zuerst gar den Krieg; erst später sollte sich das ändern. Als Einleitung zum "zeit.geschichte"-Abend in ORF III nehmen Karl Blecha (Präsident Pensionistenverband Österreichs), Wolfgang Maderthaner (Generaldirektor Österreichisches Staatsarchiv), Josef Ostermayer (Kulturminister), Oliver Rathkolb (Leiter des Instituts für Zeitgeschichte an der Universität Wien) und Maria Mesner (Leiterin des Kreisky Archivs) Stellung zur Rolle der Sozialdemokratie im Ersten Weltkrieg.

"zeit.geschichte: "Der große Krieg", Folgen 4-6 (ab 20.15 Uhr)

Drei weitere Folgen der Reihe "Der große Krieg" beleuchten die blutigen Ereignisse zum Beginn des 20. Jahrhunderts. "Der Preis des Blutes" zeigt, wie schnell das Schlachten nach Kriegsausbruch alltäglich geworden ist und wie traumatisiert die Soldaten davon zurückgeblieben sind. "Der Stoff des Krieges" (21.15 Uhr) beleuchtet danach die Rolle der Industrie und Wirtschaft im Kriegsgeschehen. Durch die Massenmobilisierung fehlen die Männer in der Produktion. Deshalb rücken vor allem Frauen in diese Bereiche vor, aber auch aus den Kolonien geholte Arbeiter. Wie nahezu jeder Krieg brachte der Erste Weltkrieg auch neue Technologien, besonders im Bereich der Waffen, hervor. Folge sechs, "Blut und Stahl" (22.20 Uhr) beleuchtet die Masse an Neuerungen, die der Erste Weltkrieg herbeiführte: vom Flugzeug über chemische Kampfstoffe bis zur wesentlichen Verbesserung der Feldmedizin. Die siebente und letzte Folge von "Der große Krieg" folgt kommenden Samstag.

"Der Untergang der Szent István. Das letzte Schlachtschiff des Kaisers" (23.20 Uhr)

Die Dokumentation fängt den Höhepunkt und gleichzeitig dramatischen Schlusspunkt im Kampf zwischen den einstigen Verbündeten Italien und Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg ein. Als am 10. Juni 1918 die Szent István, eine Riesenwaffe, im Meer versinkt, wird der erfolgreiche Schütze Luigi Rizzo in Italien zum gefeierten Nationalhelden - auf dem sinkenden Schiff wird ein anderer Mann zum Helden: Franz Dueller. Der Unteroffizier und seine Maschinenmannschaft im Kesselraum können das Schiff fast drei Stunden über Wasser halten, bis sich der Großteil der Besatzung in Sicherheit gebracht hat.

Sonntag, 13. Juli

"Erlebnis Bühne" mit "Jedermann" (16.25 Uhr), "Fußball-Galakonzert aus Rio" (18.45 Uhr) und "Die Walküre" (20.15 Uhr)

Um 16.25 Uhr begleitet Barbara Rett durch Hugo von Hofmannsthals "Jedermann" von den Salzburger Festspielen 2013, der auch heuer für breite Publikumsströme sorgen wird. Das britische Regieteam Julian Crouch und Brian Mertes Hugo besann sich mit dieser Inszenierung auf die Ursprünge der mittelalterlichen Mysterienspiele. Cornelius Obonya glänzt in der Titelrolle; ihm zur Seite stehen u. a. Brigitte Hobmeier als Buhlschaft, Julia Gschnitzer als seine Mutter und Peter Lohmeyer als Tod. Cornelius Obonya ist übrigens auch am Dienstag in ORF III zu sehen, wenn er um 20.15 Uhr im "KulturWerk" bei Barbara Rett zu Gast ist.
Nach der Wiederholung des Fußball-Galakonzerts aus Rio folgt der "erste Tag" von Richard Wagners monumentalem Opernzyklus "Der Ring des Nibelungen", "Die Walküre" in einer spektakulären Inszenierung aus der New Yorker Met aus dem Jahr 2011, in der man Jonas Kaufmann, Deborah Voigt und Bryn Terfel in Höchstform erlebt. James Levine, der seit 1989 jeden kompletten Ring-Zyklus an der Met dirigiert hat, übernimmt auch dieses Mal die musikalische Leitung.

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