VP-Juraczka: Hemmungslose Selbstkritik Vassilakous völlig berechtigt

Inseratekaiserin plagt offensichtlich schlechtes Gewissen

Wien (OTS) - "Offensichtlich hatte Inseratekaiserin Maria Vassilakou ihr ganz persönliches, medienpolitisches Damaskuserlebnis. Das freut mich außerordentlich. Ich bin aber gespannt, ob der späten Einsicht auch Taten folgen" kommentiert der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka die Aussagen der grünen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou zum Thema "Werbeflut der Stadt Wien" in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung KURIER.

Die ÖVP Wien appelliert bekanntlich seit langem an die rot-grüne Stadtregierung, endlich bei sich selbst und der ausufernden Bürokratie zu sparen, statt permanent den Menschen hemmungslos in die Taschen zu greifen. "Wenn Maria Vassilakou hier nun ebenfalls Handlungsbedarf erkennt, ist es zwar prinzipiell lobenswert, klingt allerdings ob ihrer bisherigen Performance wie blanker Hohn", so Juraczka.

Laut Juraczka sind es nämlich die Wiener Grünen, die das Prinzip der parteipolitischen Einflussnahme mittels Inserat dankend von der Sozialdemokratie übernommen und zu neuer, ungeahnter Perfektion erhoben haben. Nicht vergessen sind beispielsweise die drei Mio. Euro "Werbebudget" anlässlich der Umgestaltung der Mariahilfer Straße. Diese Kampagne wurde nicht zur inhaltlichen Information der Bevölkerung genutzt, sondern für plumpe, parteipolitische Werbung missbraucht.

Erst letzte Woche präsentierte Vassilakou eine neue, 1,7 Mio. Euro teure Fußgänger-Kampagne. (Zitat aus dem Akt: Zu jeder Jahreszeit wird in Wien zu Fuß gegangen. Mit saisonalen Sujets soll das zu-Fuß-Gehen bei jedem Wetter beworben werden.) Juraczka dazu:
"Fußgänger sind wir glücklicherweise alle. Täglich. Das Gehen in Zeiten knapper Kassen auf diese Art zu bewerben, lässt nur eine Frage zu: Wann geht Vassilakou?"

"Ich wünsche mir einen sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit dem Steuergeld und Inserate, die wichtige Informationen bieten und keine entbehrliche Werbung für das Lebensgefühl der Frau Vizebürgermeisterin", so Juraczka abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001