Neues Volksblatt: "Beste Lehrer" von Markus EBERT

Ausgabe vom 11. Juli 2014

Linz (OTS) - Verglichen mit dem üblichen Getöse, mit dem Fragen oder Problemstellungen rund um die Schule öffentlich abgehandelt werden, bildet die Neuordnung der Lehrerausbildung eine angenehme Ausnahme. Was ja nicht bedeuten muss, dass hinter den Kulissen nicht auch das eine oder andere Scharmützel ausgetragen wird, schließlich müssen, im Fall von Oberösterreich und Salzburg, neun Universitäten und Hochschulen, die allesamt ein jeweils eigenes Profil haben, an einem Strang ziehen.
Im Sinne der Schüler ist jedenfalls zu hoffen, dass am Ende tatsächlich herauskommt, was als Anspruch definiert wurde - nämlich die Stärken zu bündeln und die Schwächen beiseite zu lassen. Bestausgebildete Lehrer (beiderlei Geschlechts) sind nicht nur deswegen ein Muss, weil dieses Land für seine (wirtschaftliche) Entwicklung bestausgebildete Schüler braucht. Immerhin wird ja immer wieder betont, dass sich die Bodenschätze dieses Landes vor allem in den Köpfen der Menschen befinden. Die Vorbereitung auf das Leben ist aber längst mehr als bloße Wissensvermittlung; ebenso muss etwa gelernt werden, wie man in einer sich in allen Lebensbereichen immer schneller verändernden Welt überhaupt zurecht kommt. Die versprochene verstärkte wissenschaftliche Reflexion der Lehrerausbildung sollte zudem die Garantie sein, dass auch hier das Bessere zum ständigen Feind des Guten wird.

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