Neue Anreize für Eigenverbrauch von Strom aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse

WKÖ begrüßt die Novelle des Elektrizitätsabgabegesetzes - selbst erzeugter Grünstrom wird gefördert

Wien (OTS/PWK486) - Die Novelle zum Elektrizitätsabgabegesetz,
die am Dienstag im Nationalrat beschlossen wurde, ist ein wichtiger Schritt, um den Verbrauch von selbst erzeugtem Grünstrom zu forcieren und damit einen Beitrag zu einem nachhaltigen Energiesystem zu leisten. Durch die Anhebung der Freigrenze von 5.000 kWh auf 25.000 kWh und die gleichzeitige Umwandlung in einen Freibetrag sind künftig mehr als 90 Prozent der Eigenstromerzeuger nicht mehr von der Elektrizitätsabgabe belastet. Profitieren werden davon alle Gewerbetreibenden, die Ökostrom (Strom aus erneuerbaren Quellen wie z.B. Sonne, Wind- und Wasserkraft) erzeugen und selbst verbrauchen.

Damit wird ein Bereich der Energieerzeugung gefördert, der eine CO2-neutrale Stromerzeugung ermöglicht. Dies stellt einen Beitrag zur Schonung begrenzter Ressourcen und zum Umweltschutz dar.

Den Eigenverbrauch zu fördern, macht auch deshalb Sinn, weil dies zur Entlastung der Übertragungs- und Verteilnetze beiträgt, die künftig bis an die Grenze ihrer Kapazität beansprucht werden. Durch die Einführung einer Bagatellgrenze und der jährlichen statt monatlichen Entrichtung bei geringer Steuerlast wird zudem der Verwaltungsaufwand gesenkt, was einer langjährigen Forderung der WKÖ entspricht. (KR)

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