FPÖ-Stefan: TTIP - Endlich mit der Geheimniskrämerei aufhören

Bei den Verhandlungen zum Transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP ist die Bevölkerung zu informieren

Wien (OTS) - "Wenn sich die Befürchtungen zum Transatlantischen Freihandelsabkommen, dem sogenannten TTIP, bewahrheiten, ist das ganze Machwerk rundum abzulehnen", sagt der freiheitliche Justiz- und Verfassungssprecher NAbg. Mag. Harald Stefan. Allerdings seien zu den Verhandlungen aufgrund der Geheimniskrämerei beider Seiten, also der USA und der EU, nur Spekulationen möglich.

Zahlreiche Organisationen, Parteien und Teilorganisationen von Parteien haben sich bereits gegen das TTIP ausgesprochen. So werde befürchtet, dass dieses Abkommen im Interesse von US-Konzernen geschlossen werde und zur Aufweichung der europäische Qualitätsstandards im Lebensmittel-, Umweltschutz- und Arbeitnehmerschutzbereiches, sowie zum Verlust der Eigenkontrolle führen werde, so Stefan.

"Sollte das Realität werden, erwarte ich auch die Konsequenz all jener, die dagegen protestiert haben, auch wirklich dagegen zu stimmen, und besonders im Umfeld von ÖVP und SPÖ schließlich nicht wieder umzufallen, sondern im Interesse der Bevölkerung zu handeln", betont der freiheitliche Verfassungssprecher. Er befürchtet, dass sich die Verhandler der EU wieder einmal von den Verhandlern der USA über den Tisch ziehen lassen werden.

Bis dahin müsse man geschlossen darauf bestehen, dass die Bevölkerung nicht weiter unwissend und verunsichert gelassen werde, sondern endlich aufgeklärt werde, worüber die Verhandlungen wirklich geführt werden. "Schließlich müssen sich die Vertreter der europäischen Bevölkerung für deren Interessen einsetzen", hält Stefan fest.

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