Berlakovich: Der erfolgreiche österreichische Film braucht eine Perspektive

Film-Fernsehabkommen bei ORF verlängert

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Amour", "Die Fälscher", "Das weiße Band", "Das finstere Teil" oder "Darwins Nightmare" sind eine Reihe von extrem erfolgreichen österreichischen Filmproduktionen, die international mehrfach ausgezeichnet wurden, sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Niki Berlakovich bei der Debatte zum ORF-Gesetz.

Der ÖVP-Abgeordnete verwies in diesem Zusammenhang auf mittlerweile zwei Oscars sowie zahlreiche internationale Preise, die "uns stolz machen, dass wir derart kreative Persönlichkeiten haben, die mit ihrer Genialität international erfolgreich sind". Vor Jahren habe Österreich noch nach Frankreich, Italien oder andere Filmnationen geblickt. Es ist sehr beachtlich, dass das kleine Österreich heute in diesem Bereich "mitspielen" könne. "Zu verdanken ist das der Kreativität und Schaffenskraft unserer Künstler, aber auch dem Film-und Fernsehabkommen." Der ORF ist dabei zentraler und wichtiger Partner der österreichischen Filmwirtschaft und unterstützt seit über 33 Jahren rund 600 Film- und Fernsehproduktionen. In dieser Zeit wurde die Kofinanzierung von österreichischen Kinofilmen durch den ORF verfünffacht.

30 bis 40 Filmprojekte werden pro Jahr möglich gemacht. Es gehe aber nicht nur um eine finanzielle Unterstützung. Der ORF biete auch dem österreichischen Film eine Verbreitungsplattform. So sahen zum Beispiel "Der Bockerer" über eine Million Zuseher.
Dies trage auch zur Verbreitung zeithistorisch kritischer Inhalte bei.

"Das Film- Fernsehabkommen ist 2013 ausgelaufen. Jetzt wurde es verlängert. Ziel muss es sein, die finanziellen Mittel für die kommenden Jahre zu sichern. In diesem Zusammenhang ist die gesetzliche Verankerung der Filmstandortförderung Österreich ein wichtiger Beitrag."

"Die österreichischen Filmemacher und die heimische Filmwirtschaft brauchen eine Perspektive. Wir wollen unsere Künstler unterstützen, die ihre Kreativität einbringen. Desgleichen unsere Filmwirtschaft, die viele Arbeitsplätze sichert", schloss der Abgeordnete. (Schluss)

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