Landwirtschaftsminister: Papst ist "Zukunftshoffnung"

Andrä Rupprechter im "Sonntag"-Interview über Papst Franziskus, die katholische Soziallehre und seinen persönlichen Glauben

Wien, 10.07.14 (KAP) Als "Zukunftshoffnung für gläubige Katholiken" hat Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter Papst Franziskus bezeichnet. "Ich empfinde ihn als großes Vorbild. Ich glaube, das geht sehr vielen Katholiken so. Auch die Ausstrahlung und Wirkung, die er hat", so Rupprechter wörtlich in einem Interview in der aktuellen Ausgabe der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag". Rupprechter: "Ich war vor kurzem in Israel. Beim Besuch in Bethlehem hat man noch gespürt, dass er hier war. Das war erstaunlich für mich."

Er stehe als Person und Politiker zu seinen christlich-sozialen Wurzeln, so der Landwirtschaftsminister. Rupprechter verwies auf zentrale Dokumente der christlichen Soziallehre, etwa die Enzyklika "Rerum Novarum" aus dem Jahr 1891 vom damaligen "Arbeiterpapst" Leo XIII. oder "Quadragesimo anno" von Papst Pius XI. im Jahr 1931. Letzterer habe die christliche Soziallehre definiert mit den drei Grundprinzipien: Personalität, Solidarität und Subsidiarität. Auch die Nachhaltigkeit sei damals schon definiert worden, "also das 'grüne Prinzip'. Das gibt mir Halt und Stütze für die politische Arbeit", so der Landwirtschaftsminister.

Das Interview mit Andrä Rupprechter ist auch auf Radio Stephansdom im Perspektiven-DaCapo am Samstag, 12. Juli, 18.05-18.30 Uhr, nachzuhören. Die Sendung ist auch auf www.radiostephansdom.at/podcast abrufbar.

Mehr auf www.kathpress.at (ende) gpu/pwu/

nnnn

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KAT0003