VP-Juraczka ad Stundenkürzungen: Wiener SPÖ spart bei der Bildung

Wien (OTS) - "Einmal mehr erhärtet sich der Verdacht, dass sich die Wiener Stadtregierung über Stundenkürzungen die Ressourcen für die Gratisnachhilfe organisiert", erklärte heute der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Manfred Juraczka. Wie am Wochenende vom Wiener Stadtschulrat bestätigt wurde, sollen im kommenden Schuljahr an den Wiener Volksschulen 1,5 Wochenstunden pro Klasse gespart werden, was bei manchen Schulen bis zu 18 Wochenstunden ausmacht. "Damit wird das Wiener Bildungssystem weiter ausgedünnt und zerstört, um einen gar nicht billigen Wahlkampf-Gag der SPÖ Wien zu finanzieren", so Juraczka. "Am Vormittag wird gespart, am Nachmittag repariert und damit weiter Symptombekämpfung statt Ursachenbekämpfung betrieben. Der Bürgermeister macht damit genau das, was er in diesem Frühling an Bildungsministerin Heinisch-Hosek noch groß kritisiert hat: er spart bei der Bildung."

Die vom Wiener Stadtschulrat vorgebrachte Ausrede, dass auf Grund der wachsenden Schülerzahlen zu wenig Geld aus dem Finanzausgleich zur Verfügung stünde und deshalb gekürzt werden müsse, lässt Juraczka nicht gelten. Schließlich seien die wachsenden Schülerzahlen nicht erst seit vorgestern bekannt. Gerade heute präsentiere der zuständige Stadtrat Oxonitsch Fertigteilmodule für neue Zubauten an Schulen, die wegen der wachsenden Schülerzahlen notwendig geworden sind. "Aber offensichtlich fehlt der Stadtregierung auch bei den Finanzausgleichsverhandlungen die notwendige vorausschauende Planung für die Entwicklungen in dieser Stadt", so Juraczka abschließend.

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