FP-Waldhäusl: Keine waghalsigen Abenteuer auf Kosten der Steuerzahler

Fahrlässig agierende Halbschuhtouristen sollen Bergungseinsätze selbst berappen

St. Pölten (OTS) - "Ich freu mich für den Höhlenforscher Johann Westhauser, dass es ihm wieder gut geht, aber nach einem Einsatz mit 728 Helfern, der Kosten in Höhe von bis zu einer Million Euro verursacht hat, zu verkünden, von Neugier getrieben, wieder in die Höhle steigen zu wollen, ist weder nachvollziehbar noch vernünftig", so der freiheitliche Klubobmann Gottfried Waldhäusl. Genau für jene, unbelehrbaren Abenteurer fordert die FPÖ NÖ daher nun, die Rettungskosten in Zukunft selbst tragen zu müssen.

Westhauser sei leider in punkto Unvernunft kein Einzelfall, immer wieder höre man von Bergtouristen, die oftmals völlig unvorbereitet und schlecht adjustiert, gerettet werden müssten. "Die Palette reicht von Ignorieren der Wettervorhersage, über plan- und zielloses Drauflosmarschieren über Bergbesteigungen in Sommersandalen oder gar Stöckelschuhen bis hin zu maßloser Selbstüberschätzung. Wer glaubt, sein Schicksal herausfordern zu müssen, der soll das bitte in Zukunft auf eigene Kosten tun", so Waldhäusl.

Es sollte dies in erster Linie als abschreckende Maßnahme dienen. "Hier geht es nicht nur um die verursachten Kosten, sondern vielmehr um die Gesundheit der Helfer, die bei vielen Einsätzen ihr Leben auf s Spiel setzen. Ich bin überzeugt davon, dass den Halbschuhtouristen ganz schnell die Lust am Nervenkitzel vergeht, wenn Bergungskosten in Höhe von zigtausend Euro drohen", so Waldhäusl abschließend.

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