Tierquäler wollte Marder erlegen und tötete eine Katze

Verein PFOTENHILFE erstattet Anzeige

Lochen / Wien (OTS) - Wie gestern Nachmittag bekannt wurde, legte ein 61-jähriger Pensionist aus Oberösterreich (Bezirk Wels-Land) ein Fangeisen aus, um damit einen Marder zu fangen. Anstatt der beabsichtigten Beute ging dem brutalen Tierquäler aber eine Katze in die Schlagfalle und diese musste qualvoll zugrunde gehen, weil das Tier mit den Hinterläufen in die Falle geriet und von den Metallzähnen schwer verletzt wurde.

"Abgesehen davon, dass man gegen das Gesetz verstößt wenn man ein Tier quält (§ 222 Absatz 1 StGB) und Fangeisen in Oberösterreich seit Jahren verboten sind, ist diese Art der Tierquälerei besonders barbarisch und herzlos, denn nicht selten kommt es vor, dass sich die Tiere in ihrem stundenlangem Todeskampf versuchen sich zu befreien, indem sie sich die eingeklemmten Gliedmaßen abnagen", erklärt Sascha Sautner, Sprecher der PFOTENHILFE ganz erschüttert.

"Da uns diese Eiseskälte schockiert und wir so etwas nicht hinnehmen können, werden auch wir als Verein Anzeige gegen diesen Unmenschen erstatten und wir hoffen damit ein Zeichen setzen zu können", so Sautner abschließend.

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Sascha Sautner, sascha.sautner@pfotenhilfe.org, 0664-848 55 61, www.pfotenhilfe.org

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