"profil": Belegschaftsaufstand bei Wiener Berufsrettung

SP-Gewerkschafter befürchten "Verschlechterung der Qualität des Rettungsdienstes" wegen Reduktion der Berufssanitäter - heftige Kritik an Gesundheitsstadträtin Wehsely aus eigenen Reihen

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin "profil" berichtet in seiner Montag erscheinenden Ausgabe über schwere Verstimmungen zwischen Belegschaft und Leitung der Berufsrettung Wien (Magistratsabteilung 70) aufgrund der geplanten Reduktion der Mannstärke bei Rettungswägen. Nach den Vorgaben der Magistratsabteilung sollen Rettungsfahrzeuge bis spätestens 2016 statt wie bisher mit drei nur noch mit zwei Berufssanitätern besetzt sein. Personalvertreter der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) warnen vor einer "Verschlechterung der Qualität des Rettungsdienstes in Wien" und üben harsche Kritik an Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ): "Eine flächendeckende Einführung aus Sparsamkeitsgründen, aus der Idee von Schreibtischtätern geboren, ist organisatorisch und aus Qualitätsgründen fahrlässig."

Laut dem Sprecher der Berufsrettung, Ronald Packert, entspreche die Reduktion auf zwei Sanitäter europäischen Standards. Bei hochpriorisierten Notfällen würden weiterhin drei Sanitäter zum Einsatz kommen.

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