Hypo - Stronach/Köfer/Prasch: "Wo bleibt Anfechtungsklage der Republik gegen BayernLB?"

Bericht der SOKO-Hypo wirft viele Fragen auf

München/Wien/Klagenfurt (OTS) - Nach dem heute veröffentlichten Bericht der SOKO-Hypo, indem wörtlich zu lesen ist, dass die BayernLB die Republik Österreich bei der Hypo-Verstaatlichung regelrecht abgezockt und die Pleite vorsätzlich herbeigeführt hätte, fordern Landesrat Gerhard Köfer und Hartmut Prasch, Obmann der Team Stronach-IG im Kärntner Landtag, das Finanzministerium auf, endlich die seit Jahren angekündigte Anfechtungsklage gegen die BayernLB im Zusammenhang mit der Verstaatlichung einzubringen. "Es wird immer offensichtlicher, dass die Republik, das Land Kärnten und die Steuerzahler von der BayernLB getäuscht, betrogen und hinters Licht geführt worden sind und damit ein milliardenschwerer Schaden für den Steuerzahler angerichtet wurde! Längst liegen genügend Fakten vor, die eine Täuschung der BayernLB belegen und für eine erfolgreiche Anfechtung ausreichen. Warum handelt die Regierung zum Schutz der Steuerzahler nicht?"

Zudem ist die Rolle der Verhandler der Verstaatlichung auf österreichischer Seite mehr denn je kritisch zu beleuchten. Köfer und Prasch: "Es liegt ganz offensichtlich ein Totalversagen des Finanzministeriums, der Finanzprokuratur und der Nationalbank vor, wenn im Zuge der Verstaatlichung niemandem aufgefallen ist, dass seitens der BayernLB kriminelle Handlungen stattgefunden haben, die die Pleite der Hypo bewusst auslösten!" Köfer und Prasch betonen abschließend, dass nun immer klarer werde, dass nicht das Bundesland Kärnten die Verantwortung für die Hypo-Pleite trage: "Wir pochen daher weiter darauf, dass es kein Geld aus dem Zukunftsfonds für die Pleite der Hypo geben darf. Die Schuldigen sitzen in München und Wien!"

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